Borgward Projekt BX6 TS: Autosalon Genf 2016

Borgward Projekt BX6 TS: Autosalon Genf 2016

— 01.03.2016

Borgwards SUV-Showcar

Borgward fährt mehrgleisig. Neben dem BX5 und dem BX7 zeigen die Deutsch-Chinesen auf dem Autosalon in Genf mit dem Projekt BX6 TS auch noch ein schickes SUV-Coupé mit Elektroantrieb.

Ein bisschen Show muss sein. Sagte sich auch Borgward vor dem Autosalon Genf 2016. Neben dem bereits bekannten IAA-Modell BX7 und dem kleineren Kompakt-SUV BX5 präsentieren die Deutsch-Chinesen am Lac Léman auch das Showcar Projekt BX6 TS – ebenfalls mit Elektroantrieb (zunächst als Plug-in-Hybrid, später als Elektro-Vollversion mit 250 Kilometern Reichweite geplant). Sportlichkeit, Agilität und Dynamik soll das SUV-Coupé verkörpern und sich damit von seinen Brüdern absetzen, von denen es aber dennoch einige Gene in sich trägt.

Borgward BX5: Autosalon Genf 2016

Mit 4,51 Metern ist es nur unmerklich länger als der BX5 (4,48 m), mit insgesamt 422 PS Systemleistung (272 PS vom Zweiliter-Vierzylinder-Direkteinspritzer und 150 vom Hinterachsen-E-Motor) dafür aber deutlich kräftiger (im Vergleich zu 143 + 115 = 258 PS beim BX5). Passend dazu wird der elektronische Allradantrieb von einem Sportfahrwerk, einer üppigen Bremsanlage und modernen Fahrdynamikregelungen unterstützt.
Alle Stars auf dem Autosalon in Genf 2016

Gleiche Gene, unterschiedliche Ausrichtungen: das "Mid Size Coupé SUV" Borgward BX6 TS (l.) und das "Mid Size Vehicle SUV" BX5.

Optisch beschränken sich die Gemeinsamkeiten eher auf Grundzüge, das heißt den markanten Octagon-Kühler mit dreidimensionalem Borgward-Rhombus vorne oder die SUV-typischen Insignien wie kurze Überhänge oder eine Seitenlinie mit kräftigen Schultern. Das BX6-Gesicht ist indes von  diamantähnlichen, verchromten Rhomben dominiert, die Dachlinie zum Heck ist naturgemäß fließender, die Leichtmetall-Räder sind dicker (245/45 R 20). Hinzu kommen Stoßfänger in Wagenfarbe, Zierteile aus gebürstetem Alu als typische TS-Insignien (TS = Touring Sport), sowie am Heck ein ausfahrbarer Active Spoiler, eine doppelflutige Abgasanlage mit eckigen Blenden und ein Diffusor.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Wie aus dem BX7 bekannt, können sich die Insassen des BX6 TS mit Apple- und Android-Smartphones  leicht mit dem Fahrzeug vernetzen und zudem über den integrierten WLAN-Hotspot ins Internet starten. Eine Servicetaste verbindet den Fahrer mit "Isabella", einem Serviceagenten, der im persönlichen telefonischen Kontakt Hotelzimmer und Theaterkarten organisiert oder den Weg zum nächsten freien Parkplatz auf dem Navi hinterlegt. Mit der SOS-Taste wird über einen Servicemitarbeiter sofort situationsgerechte Hilfe organisiert. Außerhalb des Fahrzeug erlauben Apps mobilen Zugriff, eine Tracking-Funktion und das Stilllegen des Wagens helfen im Falle eines Diebstahls.

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Wann eine Serienproduktion des Showcars beginnt, ist noch unklar. Laut Borgward will man zunächst im Frühjahr/Sommer 2016 mit dem BX7 in China starten, Deutschland und Rest-Europa folgen 2017. Ähnlich will man mit dem BX5 und dem BX6 TS vorgehen.

Borgward Projekt BX6 TS: Autosalon Genf 2016

Stichworte:

SUV-Coupé

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