Bosch erwartet rote Zahlen

Bosch erwartet rote Zahlen

— 23.04.2009

Viele Stellen bedroht

Die Konjunkturkrise trifft Branchenprimus Bosch mit voller Wucht. Bosch-Chef Franz Fehrenbach erwatete erstmals in der Nachkriegszeit rote Zahlen für den weltweit größten Zulieferer.

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch rechnet erstmals in der Nachkriegszeit mit roten Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr. Der Konzern werde 2009 voraussichtlich einen Verlust schreiben, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach heute (23. April 2009) am Stammsitz in Gerlingen bei Stuttgart. Zudem kündigte Bosch einen weiteren Stellenabbau in noch ungenannter Höhe an. Grund sei die dramatische Autokrise. Beim Umsatz gehe er von einem Rückgang um bis zu 15 Prozent aus, sagte Fehrenbach. Im vergangenen Jahr brach das Nachsteuerergebnis um 87 Prozent auf 372 Millionen Euro ein. Der Umsatz ging leicht um 2,6 Prozent auf 45,1 Milliarden Euro zurück.

Als Reaktion auf die Krise hat der Branchenprimus im Ausland bereits 3000 Mitarbeiter entlassen. "Leider ist absehbar, dass sich diese Zahl im weiteren Jahresverlauf noch wesentlich erhöhen wird", sagte Fehrenbach. Auch in Deutschland "wird unser Personalstand tendenziell sinken". Für 93.000 Mitarbeiter weltweit hat der Konzern außerdem die Arbeitszeit verkürzt.

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