Brabus M 6.1

Brabus M 6.1 Brabus M 6.1

Brabus M 6.1

— 22.08.2005

Power-SUV aus Bottrop

Der Bottroper Mercedes-Spezialist hat sich der M-Klasse angenommen. Ergebnis: 6,1, Liter Hubraum, 445 PS und brachiale Optik.

In 5,5 Sekunden von 0 auf 100

Kaum auf der Straße, schon getunt: Brabus bietet für die neue M-Klasse einen bis zu 445 PS starken, auf 6,1 Liter aufgebohrten Motor auf Basis des ML 500 an. Mit diesem Triebwerk (maximales Drehmoment 635 Nm bei 4500/min) beschleunigt der Allradler in nur 5,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 262 km/h. Dabei entweicht der Edelstahl-Sportauspuffanlage aus ihren vier verchromten Endrohren ein dumpfes V8-Stakkato.

Um die Optik der neuen M-Klasse individueller und exklusiver zu gestalten, bietet der Veredler aus Bottrop ein Optik-Paket an. Der Frontstoßfänger wird mit einer Offroad-Blende verziert, deren Elemente wahlweise mit einer chromartigen Oberfläche oder Lackierung in Wagenfarbe kombiniert werden können. Das Heck der M-Klasse wird mit einem farblich abgesetzten Unterfahrschutz aufgepeppt, die Front mit zusätzlichen Fern- und Nebelleuchten.

Die Fahrzeugflanken werden mit den Seitenschwellern aerodynamisch günstiger gestaltet. In die Seitenleisten integrierte Leuchten ergänzen die "Coming Home“-Funktion des Allradlers: Die Einstiegsbeleuchtung wird durch Ziehen des Türgriffs oder bei Betätigen der serienmäßig fernbedienbaren Zentralverriegelung aktiviert. So können die Passagiere auch auf dunklen Parkplätzen Pfützen oder anderen Hindernissen ausweichen.

Mächtige 22-Zoll-Aluräder als Option

Der fette Auftritt wird durch die voluminösen Monoblock-Räder mit 20 Zoll Durchmesser geprägt. Als größte Variante bietet Brabus Felgen im 22-Zoll-Kingsize-Format an. Alle Komponenten des Fahrwerks sind speziell auf die Rad-/Reifen-Kombinationen mit sechs kräftigen Doppelspeichen abgestimmt. Für Fahrzeuge mit konventioneller Stahlfederung bietet Brabus wahlweise Sportfedern mit einer Tieferlegung von etwa 30 Millimetern oder ein sportlich-komfortabel abgestimmtes Sportfahrwerk an. Für die M-Klasse-Modelle mit AIRmatic-Luftfederung entwickelten die Fahrwerkingenieure ein spezielles Steuermodul, das das Fahrzeug ebenfalls um etwa 30 Millimeter tieferlegt.

Um die aktive Sicherheit des leistungsgesteigerten SUV zu optimieren, ist das Tuningpaket um eine Hochleistungsbremsanlage in verschiedenen Ausführungen erweiterbar. In der Spitzenversion arbeiten an der Vorderachse Zwölf-Kolben-Aluminium-Festsättel mit innenbelüfteten und gelochten 380x36 Millimeter großen Scheiben. Zusammen mit Sechs-Kolben-Festsätteln und Bremsscheiben im Format 355x28 mm an der Hinterachse werden Verzögerungsleistungen erzielt, die normalerweise reinrassigen Sportwagen vorbehalten sind, verspricht Brabus.

Auch im Inneraum haben die Bottroper geklotzt: Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem Logo, Sportlenkrad und lederbezogene Türaufsatzelemente als Upgrade zur Serienlederausstattung gehören genauso zum Programm wie exklusive Vollederausstattungen. Für Kurzweil auf langen Fahrten bietet der Tuner ein maßgeschneidertes Multimedia-System in verschiedenen Ausbaustufen für die Mercedes M-Klasse.

Autor: Marc Schöttler

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