Brabus M-Klasse Widestar — 20.01.2009

Smoking für die M-Klasse

Mit einer Mercedes M-Klasse in unter fünf Sekunden auf Tempo 100? Der Bottroper Edeltuner Brabus weiß, wie es geht und stattet den Allradler mit den dafür notwendigen 550 PS aus.

Seit 2005 rollt die zweite Auflage der Mercedes M-Klasse über Stock und Stein. Seit Herbst 2008 sogar in einer dezent aufgefrischten Version. Die 2009er M-Klasse bekam neue Stoßstangen, neue Scheinwerfer und größere Außenspiegel. Außerdem gehört eine praktische Dachreling gehört zur Serienausstattung. Die Änderungen im Cockpit und beim Interieuer fielen ähnlich behutsam aus. Behutsam kommt im Vokabular von Mercedes-Veredeler Brabus allerdings nur in Ausnahmefällen vor. Der Tuner aus Bottrop verpasst der aktuellen M-Klasse ein auffällig geschneidertes Tuning-Kleid. Neben dem optischen Feinschliff fällt das Hauptaugenmerk freilich auf die Leistungsdaten der beiden Topmotorisierungen ML 63 (Benziner) und ML 420 CDI (Diesel). Brabus hebt die Leistung des Commonrail-Diesel von 306 PS auf 350 PS an. Das maximale Drehmoment steigt auf 800 Newtonmeter. So angespitzt spurtet der aufgeladene Achtzylinder in glatten sechs Sekunden auf 100 km/h. Ebenfalls von einem Achtzylinder angetrieben, legt der starke ML 63 AMG von 510 PS auf 550 PS zu.

Der Widestar ist fünf Zentimeter breiter als die Serienversion

Brabus wertet den M-Klasse-Innenraum mit viel Leder, Alcantara und Carbon auf.

Unter der Bezeichnung Brabus B63 S rüstet der Tuner den 6,2-Liter-V8 mit staudrucksenkenden Hochleistungsmetallkatalysatoren und Sportluftfiltern aus. Zusätzlich erhält die Motorelektronik ein Update mit speziellen Kennfeldern für Zündung und Einspritzung. 4,9 Sekunden bis 100 km/h und 275 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit sind das eindrucksvolle Ergebnis. Brabus bietet zudem für die Volumenmotorisierungen ML 280/350 und ML 320/500 passende Leistungssteigerungen an. Optisch erhält die geliftete M-Klasse vorne und hinten wuchtigere Schürzen. Vorne gehören Tagfahrlichter und vier Zusatzscheinwerfer zum Paket. Für den sportlichen Abgang sorgen eine Sportauspuffanlage mit Chromblenden und ein Dachspoiler am Heck. Die Bezeichnung Barbus Widestar, die der aufgemotzte ML trägt, kommt natürlich nicht von ungefähr: Verbreiterte Kotflügel und die passenden Schürzen drücken das SUV um ganze fünf Zentimeter in die Breite.

Komplettiert wird das ML-Tuning durch zusätzliche Sicherheitsoptionen beim Fahrwerk und der Bremsanlage. Ein Steuermodul für die AIRMATIC-Luftferderung senkt den Widestar um etwa 20 Millimter ab. Sechskolben-Bremssättel und gelochte Bremscheiben stehen für Verzögerungswerte auf Sportwagen-Niveau. Auf Wunsch kümmert sich Brabus auch in gewohnter Weise um den Innenraum des Schwaben.

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