Brabus Rocket 900 in Genf (2015)

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Brabus Rocket 900: Autosalon Genf 2015

— 27.02.2015

S-Klasse mit 900 PS

Bislang gab es nur Gerüchte über die Brabus S-Klasse mit 900 PS. Jetzt ist klar: Der Tuner baut den Rennwagen im Limousinen-Oufit wirklich!

Brabus wird auf dem Autosalon Genf 2015 eine Mercedes S-Klasse in der Version "Rocket" zeigen. Die Bezeichnung wählt der Tuner und Fahrzeughersteller immer dann, wenn es um ganz besondere Autos geht: Rennwagen mit Straßenzulassung. Dass es sich beim Brabus Rocket 900 um eine eigentlich eher biedere Mercedes S-Klasse dreht, davon sollte sich niemand täuschen lassen. Wie autobild.de bereits in Erfahrung bringen konnte, ist dieser Brabus auf Basis des S 65 AMG in der Lage, deutlich schneller als Tempo 350 zu fahren.

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Die Reifenspezifikation bremst den Koloss jedoch elektronisch bei 350 km/h ein. Wie bei allen Biturbo- und Rocket-Modellen bringt die Bottroper Truppe um Chef Bodo Buschmann auch im Rocket 900 einen eigenen Hubraummotor zum Einsatz – in diesem Fall mit 6,3 Liter Brennraumvolumen. Außerdem ist die gesamte Peripherie des Zwölfzylinders samt Abgassystem und schließlich auch die Motorsteuerung eine Brabus-Entwicklung und auf die bärenstarke Leistung von 900 PS abgestimmt.

Brabus Rocket 900 in Genf

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Laut Brabus wird ein maximales Drehmoment von 1500 Newtonmeter zugelassen, das ist ein neuer Bestwert! Die Vorgänger Rocket 800 und Rocket 850 bringen maximal 1450 Newtonmeter an den Start. Die auch optisch aufgedonnerte S-Klasse stürmt nach Insider-Informationen in 9,1 Sekunden von null auf Tempo 200, und das trotz satten 2250 Kilo Leergewicht. Auf 100 km/h geht es in etwa 3,7 Sekunden. Stünde dem per Doppelturbo aufgeladenen Rocket 900 statt des Hinterrad- ein Allradantrieb zur Verfügung, wäre die 900-PS-Limo bestimmt auch hier deutlich schneller.

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Von außen ist der Rocket 900 ganz klar als Brabus erkennbar: Dafür sorgt zum Beispiel die typische Front-Optik mit schwarz abgesetzten Karbonelementen. Die vorderen Kotflügel werden beidseits um Abluftkiemen erweitert, dezente Seitenschweller gleichen die veränderten Abmessungen von Front- und Heckschürze harmonisch aus. Der Rocket 900 verfügt wie alle Brabus-Supersportler über einen Heckdiffusor und eine integrierte Performance-Abgasanlage. Den Kofferraumdeckel schmückt eine farblich abgesetzte Abrisskante. Zuletzt möbelt der Tuner auch das Cockpit und den Fond der S-Klasse in gewohnter Manier auf: edel und gediegen, und zu kostspielig gibt es nicht. Brabus bietet den Rocket 900 als Komplettfahrzeug ab 347.719 Euro an.

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Fotos: Brabus

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