British International Motor Show 2008

Ford Focus RS Lotus Eagle

British International Motor Show 2008

— 18.07.2008

London macht mobil

Auch wenn die englische Automobil-Industrie schwächelt – die Automesse in London lässt sich niemand entgehen. Den Mangel an Weltpremieren gleichen die Engländer mit einem bunten Rahmenprogramm aus.

Nur weil auf der Insel nicht mehr wirklich viele Autos gebaut werden, heißt das noch lange nicht, dass England von der automobilen Landkarte verschwunden ist. Die British International Motor Show in London schafft es Jahr für Jahr, sich im Club der renommierten Automessen zu behaupten. 2008 öffnet die BIMS vom 23. Juli bis zum 3. August 2008 ihre Pforten. Bevor am Mittwoch die Besucher zum Zug kommen, werden am 22. Juli zunächst Presse und Fachbesucher die vier Messehallen bevölkern. Auf dem riesigen Außengelände wird die Messe zum Volksfest: Konzerte, Ausstellungen, Shows und jede Menge Autos zum Anfassen sollen vor allem Familien anlocken. Die Preise sind vergleichsweise fair: Für zwei Tage Messe-Flair muss eine Familie (zwei Erwachsene und zwei Kinder) rund 60 Euro am Kassenhäuschen abgeben. autobild.de und autobild.tv berichten ab Dienstag live von der Messe an der Themse.

Lotus will mit dem Eagle Porsche angreifen

Das spanische Ingenieurbüro IFR will sich mit dem 400 PS starken Aspid in die Supersportwagen-Liga schießen.

Die Liste der automobilen Stars, die in London im Rampenlicht stehen werden, ist kurz – aber hochklassig besetzt. So hat die Fließheck-Variante des Opel Insignia (heißt in England Vauxhall Insignia) auf der BIMS ihren ersten offiziellen Auftritt. Reichlich Interesse wird auch der neue Lotus Eagle wecken, der selbstbewusst gegen Porsche antreten soll. Fürs grüne Gewissen haben die Engländer die Öko-Variante der Elise im Gepäck. Ford zeigt in London mit dem 300 PS starken Focus RS und den neuen Fiesta Flagge. Aus Japan reist der knallige Toyota Aygo Crazy an – eine Rennwagen-Studie auf Basis des kleinen Stadtflitzers. Gut Chancen auf vordere Plätze in Sachen Aufmerksamkeit hat auch das spanische Ingenieurbüro IFR, das mit dem Aspid einen Supersportwagen im Retro-Style am Start hat. Und dann wäre da noch der 610 PS starke Bentley Continental Flying Spur Speed, der sich mit maximal 322 km/h von A nach B bewegen kann.

Strom hat Zukunft: 2009 kommen die ersten Elektro-Autos

Gebaut wird der Elektro-Van Ze-O in China. Entwickelt wurde er in England bei der Firma Nice.

Die auf dem Genfer Autosalon und der IAA gepriesenen Öko-Autos stehen in London nur in der zweiten Reihe. Im grünen Scheinwerferlicht stehen stattdessen selbstbewusste Elektro-Projekte. Eines davon ist der Nice Ze-O – ein in Europa geplanter und in China gebauter Minivan, der 2009 zu uns kommen soll. Auch Honda setzt auf Strom und zeigt mit dem OSM, wie sich die jungen Nachwuchs-Designer des Hauses einen Elektro-Roadster vorstellen. Einen Schritt weiter ist die britische Sportwagen-Schmiede Lightning Cars. Die Engländer zeigen mit dem Electric Lightning GT einen rassigen Elektro-Renner vor, der in vier Sekunden auf 100 km/h sprinten soll. Produktionsstart: Anfang 2009.

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