Bufori Geneva: Auto China 2012

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Bufori Geneva: Auto China 2012

— 16.04.2012

Bufori zeigt Luxus

Die malaysische Edelschmiede Bufori präsentiert in Peking 2012 neue Bilder des edlen Viertürers Geneva. An Bord gibt's Luxus bis zum Abwinken – von der Espressomaschine bis zum Humidor.

Wenn ein Autobauer die Bezeichnung Exot verdient, dann ist es Bufori. Die Edelschmiede sitzt in Malaysia und machte sich bisher mit Nachbauten legendärer Auto-Klassiker aus den 30ern einen Namen. 2009 sorgte der Autobauer mit dem zweitürigen Coupé CS für Aufmerksamkeit. Auf dem Genfer Salon 2010 kam es richtig dick: Dort zeigte Bufori seinen ersten Viertürer, der passend zum Premierenort auf den Namen Geneva hörte. Der machte Lust auf mehr, denn der Geneva mit seinen prallen Rundungen war ein echter Knaller. Fetter Grill, Kurven wie einst die Bardot und Luxus bis zum Abwinken verliehen dem Malaysier echte Starqualitäten. Jetzt gibt einen Nachschlag auf der Auto China 2012 in Peking.

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"Selbstmördertüren" sind beim Bufori Geneva Serie – wenn er denn jemals gebaut wird.

Das Grundprinzip erkennen wir weiter, denn an der Karosserie hat sich nichts geändert: Das Heck der viertürigen Luxus-Limo erinnert an US-Straßenkreuzer, zwei fette in den Stoßfänger integrierte Auspuffrohre und weit ausgestellte Kotflügel vorn wie hinten machen mächtig Eindruck. Die Türen öffnen gegenläufig, unter der Haube blubbert ein 6,1-Liter-Motor mit 436 PS, der 586 Newtonmeter Drehmoment bereithält. Das garantiert einen Spurt auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden und 265 km/h Spitze. Dabei soll der Geneva 5,34 Meter lange 14,2 Liter Sprit auf 100 Kilometern verbrennen, entsprechend groß fällt der Tank mit 102 Litern Volumen aus. Wem das zu wenig, ist, muss zum Supercharger greifen, dann toben sich 570 Pferde mit 690 Nm aus. Die Karosserie ist aus Carbon und Kevlar, Bi-Xenon-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten sind Standard. Dazu lässt sich der Luxus-Liner mit allerlei elektronischen Assistenz-Systemen ausrüsten, darunter eine Spurhalteassistent oder eine Wärmebild-Nachtsichtkamera. Das Sicherheitspaket ist mit acht Airbags, ABS, ESP, EBD und einer Traktionskontrolle komplett.

Leder von Alpenkühen

Bis zu 570 PS hat der Überflieger aus Malaysia unter der Haube, der Motor kommt von GM.

Bei der Innenausstattung müssen die Kunden wenig Kompromisse machen, die Liste der Extras ist quasi endlos und wird immer länger. Neu ist unter anderem eine stetige Internet-Verbindung via iPad. Im Juni 2010 sollte die Produktion beginnen, bisher ist keines der Unikate (Stand 16. April 2012) ausgeliefert worden. Die Exoten entstehen laut Bufori in 6000 Arbeitstunden von Hand und werden völlig auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten. Der kann nicht nur zwischen diversen Lederfarben von Alpenkühen und Holzfurnieren wählen, sondern auf Wunsch auch ein riesiges Glasdach oder eine "Mood-Beleuchtung" einbauen lassen. Die hintere Mittelkonsle wird ebenfalls speziell auf den Kunden zugeschnitten, er kann zum Beispiel eine Teezubereitungs-Maschine, eine Espresso-Kaffeemaschine, ein Eisfach, einen Humidor, einen Safe, oder ein Multimedia-System mit bis zu drei Monitoren ordern. Bleibt die Frage nach dem Preis. Den aber lässt Bufori immer noch offen.

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