Bugatti auf der IAA 2011 — 19.09.2011
Gut Ding will Weile haben
Sündhaft teure Edel-Sportwagen prägen das Image von Bugatti. Doch inzwischen definiert die Sportwagenschmiede ihre Rolle im VW-Konzern als "Labor" für die Volumenmarken.
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"Bei der Entwicklung des Veyron wurden entscheidende neue Erkenntnisse gewonnen, zum Beispiel zur Thermodynamik des Antriebsstranges unter Extrembedingungen", erklärte Dürheimer. "Davon können die anderen Konzernmarken profitieren." Bei Ingenieur-Treffen tauschten sich Experten außerdem über Verarbeitungsmethoden aus, die später teils bei den Partnern der Massenmarken weiterreiften. "In Sachen Stückzahl operiert Bugatti im Vergleich zur Großserie unter Laborbedingungen", meint Dürheimer. "Technologiesprünge sind in der Großserie mit hohen Risiken behaftet – für Bugatti aufgrund unserer Randbedingungen jedoch möglich."
IAA 2011: Die Sportwagen
Bei kleinen Volumina ließen sich auch neue Materialien besser testen. Ein Schwerpunkt sei wie bei Lamborghini die Arbeit mit Kohlefaserstoffen. 100 von derzeit rund 200 Mitarbeitern hätten derzeit direkt mit Forschung und Entwicklung zu tun. In zehn bis 15 Jahren könnte nach Einschätzung Dürheimers auch eine elektronische Eigenentwicklung aus dem Hause Bugatti "Schule in der Breite" machen: Ein GPS-gesteuertes System überwacht viele Veyrons per Satellit und meldet der Zentrale in Frankreich automatisch, wann der Edel-Sprinter in die Box muss. Sobald die Zündung angeschaltet wird, fragen wir telemetrisch den Fahrzeugzustand ab: Hat er ordentlich Reifendruck und ausreichenden Ölstand?"
Die Stars der IAA
Unterdessen nehmen die Pläne für die neue Reiselimousine Galibier Gestalt an. Wann der Wagen fertig wird, ließ der Bugatti-Chef noch offen: "Gut Ding will Weile haben." Die 2009 vorgestellte Studie für den Luxusschlitten werde von Veyron-Kunden getestet. Das Modell soll Bugatti dabei helfen, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen und nicht nur ein reines Nischen- und Zuschussgeschäft der Wolfsburger VW-Konzernzentrale zu sein. Bis zum Nachfolger für den Veyron werde es aber wohl noch länger dauern, schätzt Dürheimer: "Wenn der Galibier beginnt, Geld einzubringen, können wir uns damit auseinandersetzen. Doch die Ideen reifen schon jetzt."Kommentar verfassen








































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Bugatti ist Luxus, das steht fest. Allerdings ein Luxus, den sich VW teuer erkauft, denn trotz der horrenden Preise ist die Marke ein riesiges Verlustgeschäft. An jedem verkauften Fahrzeug verliert VW ca. 1,200,000 atemberaubende Euro. Als VW Kleinanleger empfinde ich das als sinnlos herausgeworfenes Geld und stelle die Frage, ob dieses Auto nur für den privaten Nutzen der Frau Gemahlin des Herrn Piëch weiterentwickelt wird?
Bugattis erfüllen entgegen der Behauptungen des Herrn Dürheimer keinerlei Zweck als den der Selbstverherrlichung einiger älterer Herren im VW Vorstand. Zeit zum Abgang!
Deine Rechtschreibung jagt mir Angst ein! Wie dem auch sei, man muss VW weder mögen noch sonst was, der Bugatti bleibt, ingenieurstechnisch gesehen, eine absolute Meisterleistung. Ein Luxuswagen, auf die Ausstattung bezogen, der eine Performance hinlegt, die seinesgleichen sucht. Die technischen Lösungen die für so einen Wagen her mussten sind, ob man sowas nun braucht oder nicht, bis auf ganz wenige Ausnahmen, unübertroffen. Die Techniker von VW sind sicherlich keine schlechten, wenn das Budget stimmt, können die solche Geschosse auf die Räder stellen.
was bringt bugatti denn volkswagen
eigentlich nur verlusste verlusste und nochmals verlusste
und die technischen ideen die dort angepriesen werden sind doch meistens auch von Technikern aus Wolfsburg entwickelt worden