Bugatti-Crash: Verdacht auf Versicherungsbetrug

Bugatti-Crash: Verdacht auf Versicherungsbetrug

— 29.08.2014

Bugatti-Fahrer drohen 20 Jahre Knast

Einem Bugatti Veyron-Fahrer drohen wegen Versicherungsbetruges 20 Jahre Haft. Der Mann hatte seine Edelkarosse scheinbar mit Absicht im Meer versenkt.

Dank Internet und diverser Video-Portale lachte die halbe Welt ber die Kamikazefahrt eines Bugatti-Fahrers. Der Pechvogel hatte sich dabei filmen lassen, als er seinen 1001 PS starken und 1,3 Millionen Euro teuren Supersportler Ende 2009 auf gerader Strecke in einem See versenkte. Jetzt nimmt die Unfallfahrt eine berraschende Wende: Crashpilot Andy Lee House aus Texas drohen bis zu 20 Jahre Haft, weil er seine Versicherung betrgen wollte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass House den Boliden mit Absicht in den Golf von Texas gefahren hat. Der Mann kaufte den Veyron fr mehr als eine Millionen Dollar, versicherte das edle Stck aber mit 2,2 Millionen Dollar. Sein Plan sei es mutmalich gewesen, die Versicherungssumme zu kassieren, berichtet die "Lufkin Daily News" aus dem Gerichtssaal.

Alles spricht gegen den Verdchtigen

Eben noch auf der geraden Strae, versinkt der Veyron mit einem Mega-Platsch im Wasser.

Der Angeklagte habe nach dem Crash den Unfallort fluchtartig verlassen, damit der Bugatti auch garantiert genug Seewasser schluckte, um danach als Totalschaden zu gelten. In einer frheren Vernehmung hatte der Verdchtigte angegeben, er sei massiv von Moskitos maltrtiert worden und sei deshalb nicht sofort zum Unfallfahrzeug zurckgekehrt. Auerdem habe der mutmaliche Versicherungsbetrger zuvor einen Mann damit beauftragt, den Bugatti zu stehlen und verschwinden zu lassen. Noch ist House nicht verurteilt, seine Chancen auf den Knast sind allerdings hoch.

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Unfall

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