Veyron Ettore Bugatti: Pebble Beach 2014

Bugatti-Legenden: "Ettore Bugatti"

Bugatti Veyron Ettore Bugatti: Pebble Beach 2014

— 08.08.2014

Der letzte Bugatti seiner Art

Mit dem letzten Sondermodell "Ettore Bugatti" aus der Serie der Bugatti-Legenden ehrt der Hersteller seinen Patron. Bugatti baut drei Exemplare vom 1200 PS-Boliden.

Legenden leben ewig, und doch kommt die Serie der Sondermodelle "Legenden von Bugatti" nach einem Jahr zum Ende. Mit dem sechsten und letzten Modell ehrt der Hersteller eine ganz besondere Persönlichkeit seiner Firmengeschichte: "Ettore Bugatti" heißt das in Pebble Beach vorgestellte, letzte Modell, das wie die fünf vorhergehenden auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse basiert und auf drei Exemplare limitiert ist.

Pebble Beach 2014: Vorschau

Das historische Vorbild des "Ettore Bugatti": der Typ 41 Royale von 1932.

Für außerordentliche Beschleunigung hat der Veyron einen 1200 PS starken Achtliter-W16-Motor an Bord, der den Sprint von 0 auf 100 in 2,6 Sekunden ermöglicht. Auch bei Zwischenspurts ist das Drehmoment von 1500 Nm hilfreich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 408 km/h. Wie schon die vorherigen Sondermodelle, orientiert sich der "Ettore Bugatti" an einem speziellen Auto der Unternehmensgeschichte: Der Bugatti Typ 41 Royale aus dem Jahr 1932 war ein langgestreckter Wagen und, laut Bugatti, das "leistungsstärkste und luxuriöseste Fahrzeug seiner Zeit". Der "Ettore Bugatti" greift Stilelemente des Vorbildes auf und interpretiert sie neu.

Ein Auto wie Ying und Yang

Im Innenraum berühren Fahrer und Beifahrer nur edelste Materialien – bei Bedarf bei Tempo 408.

So besteht der Vorderwagen des Veyron aus handpoliertem Aluminium, zu dem das in in dunkelblauem Sichtcarbon gehaltenene Heck in farblichem Kontrast steht, wobei das Zusammenspiel von Ying und Yang als Vorbild diente. Zu den kühlen Farben des Äußeren gesellen sich warme Farbtöne im Innenraum, der mit allerfeinsten Materialien veredelt wurde. Dort dominiert eine Kombination aus Rindsleder, mit dem das Interieur ausgekleidet ist. Dagegen wurden Lenkradkranz, Gangwählhebel, Türgriffe samt Türgriffmulden, die Armauflage der Mittelkonsole sowie die Schalter in den Türverkleidungen und im Dachmodul – kurz, alle greifbaren Elemente – mit "Cordovan"-Leder ummantelt, einem strapazierbaren Material, aus dem üblicherweise edle Schuhe gearbeitet werden. Selbst das Design der Räder orientiert sich am Speichenlook des Typ 41. Der Preis des "Ettore Bugatti" beträgt 2,8 Millionen Euro.

Die Bugatti-Legenden

Auch die fünf zuvor erschienenen Bugatti der "Legenden"-Serie hatten jeweils prominente Namensgeber – Persönlichkeiten oder Autos. Sie hießen "Black Bess", "Rembrandt Bugatti", "Meo Costantini", "Jean Bugatti" und "Jean-Pierre Wimille". Nach dem Verkauf des "Ettore Bugatti" endet wohl bald auch die Baureihe Veyron. In der Branche werden schon Gerüchte über einen Nachfolger mit 1500 PS gehandelt. Seit 1998 gehört Bugatti zur Volkswagen-Unternehmensgruppe.

Veyron-Sondermodell "Ettore Bugatti"

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