Buick Business Concept

Buick Business Concept Buick Business Concept

Buick Business Concept in Shanghai 2009

— 22.04.2009

Big Business

Auch wenn Buick möglicherweise verkauft wird, die Designer der GM-Tochter waren fleißig. Auf der Auto Shanghai 2009 zeigen die Amis einen Luxus-Van, der reiche Chinesen ins edle Ledergestühl locken soll.

Will Buick chinesische Investoren beeindrucken? Die Studie Business Concept wirkt jedenfalls wie eine Bewerbung auf Rädern für die vom Aus bedrohte GM-Tochter. Auf der Auto Shanghai 2009 wird bei den Amis nicht gekleckert, hier wird geklotzt: Der Luxus-Van ist fast 5,30 Meter lang und beherrbergt sechs Einzelsitze, die auf einem Schienensystem verrückt werden können. Platzangst dürften die Passagiere bei einem Radstand von 3,20 Metern trotzdem nicht bekommen. Damit das Business Concept auch zum rollenden Konferenzsaal umfunktioniert werden kann, lassen sich die Sitze in Reihe zwei gegen die Fahrtrichtung drehen, ein ebenfalls verschiebbarer Tisch bietet Laptops Platz. Für Feng Shui-Atmosphäre sorgen neben großen Glasdächern Erdfarben für die Kunststoffe, die mit hellem Leder und Chrom kombiniert werden. Die hinteren Schiebetüren und die fehlenden B-Säulen erleichtern den Einstieg und öffnen elektrisch.

Chrom aller Orten

Die hinteren Türen öffnen elektrisch, eine B-Säule fehlt.

Optisch ist der Nobelvan eine Mischung der Buick-Studie Riviera und dem aktuellen LaCrosse. Der großzügig mit Chrom eingekleidete Grill repräsentiert das neue Markengesicht, könnte aber auch von Lancia stammen. Dafür zitiert die Welle im hinteren Fenster das Opel Meriva Concept. Die Scheinwerfer vorn sind weit nach hinten gezogen und werden von Tagfahrlichtern außen in der Frontschürze flankiert. Die Blinker sitzen in den filigran ausgeformten Außenspiegeln. Hinten zitieren die chromumrandeten Leuchten wieder den Schwung der Frontscheinwerfer, die beiden fetten Auspuffrohre sind elegant in die Schürze integriert. 20-Zoll-Leichtmetallräder auf verchromten Felgen runden den noblen Auftritt ab.

Hybrid im Raumschiff Enterprise

Insgesamt sechs Einzelsitze sind auf Schienen angebracht, erlauben das Verschieben des Gestühls.

Der Motor gibt sich mit 2,4 Litern Hubraum für ein US-Car eher bescheiden, wird aber von einem Elektromotor unterstützt und macht das Business Concept so zum Hybridfahrzeug. Ebenfalls zum Spritsparen dient eine Start-Stopp-Automatik, die Kombi zwischen E-Motor und Motorabschaltung im Stillstand soll 20 Prozent weniger Verbrauch bringen. Genaue Leistungsabgaben macht Buick nicht. Der Fahrer dürfte sich fühlen wie auf dem Kommandostand von Raumschiff Enterprise: Die blau unterleuchteten Instrumente erstrecken sich über die gesamte Breite des Armaturenträgers, die Bedienung aller Funktionen erfolgt über ein Sensorfeld in der hoch platzierten Mittelkonsole. Auch die Sechsgangautomatik wird hier bedient. Das helle Blau taucht auch als Beleuchtung in den Türen und unter dem Armaturenbrett wieder auf. Wer jetzt glaubt, das Business Concept habe keine Chance auf eine Serienfertigung, der irrt. Laut den GM-Designern wurde er konkret für den chinesischen Markt entworfen und gibt einen Ausblick auf ein Serienfahrzeug.

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