Buick LaCrosse GL Concept auf der LA Auto Show 2011 — 17.11.2011

Veredelter LaCrosse

Wie Luxus in den USA aussieht, zeigt Buick auf der LA Auto Show 2011 mit dem LaCrosse GL Concept. Zwar ist die Studie kein wirklich neues Auto, aber dafür eine superedle Version der Serienlimousine.

Im Prinzip ist der Buick LaCrosse ein gestreckter Opel Insignia. Beide teilen sich eine Plattform, nur dass der Ami mit 5,03 Metern Länge schon eine Hausnummer größer daherkommt. Für die LA Auto Show 2011 haben sich die Designer das Dickschiff nochmal zur Brust genommen und das Buick LaCrosse GL Concept auf schicke 20-Zoll-Räder gestellt. Die Studie soll potenziellen US-Kunden zeigen, was an Luxus möglich wäre. Besonders innen geht es extrem nobel zu: Das edle Leder (aus Frankreich) wird in zwei Farbtönen kombiniert und mit eisblauen Nähten kontrastiert. Auch der Instrumententräger ist in Leder gefasst.

Überblick: Die Stars der LA Auto Show 2011

Sehr schick: Innen verwöhnt der Edel-LaCrosse mit Leder und Holz satt.

Ebenfalls in Eisblau kommt die Illumination, hier Ambient Light genannt. Dunkles Edelholz darf da natürlich nicht fehlen, es erinnert laut Buick an die edle Patina der berühmten Gitarren von Les Paul. Die Sitze sollen vorn wie hinten als Clubsessel durchgehen. Das Fach in der Mittelkonsole ist ausgekleidet wie ein Juwelen-Koffer. Ob das LaCrosse GL Concept eine Chance auf die Serie hat, lässt Mutter GM offen. Definitiv kommt 2012 der LaCrosse Hybrid: Um Sprit zu sparen, hat Buick den 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner des LaCrosse mit einem 15 PS starken Elektromotor kombiniert. Gemeinsam sollen beide 182 PS leisten und 25 Prozent Sprit sparen.

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Kommentare zum Artikel (9)

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velocity
17.11.2011, 22:51Uhr

@Eisenbär-4
Renault realisierte bei nur einem EINZIGEN Modell (R21) innerhalb einer Periode sowohl Längs- als auch Quereinbau! Inkl. untersch. Radstände (Vorderachsversatz).

Und wenn es sich für EIN Modell rechnet, kann es nicht so unendlich unterschiedlich sein. Ehrlich gesagt, ist es das auch nicht.

6)Abschließend u rückkehrend, WARUM ist die etwas längere Insi-Basis (+13cm) jetzt so nennenswert „böse“ od „schlecht“, während das bei einem um über 70cm verlängerten Golf ganz normal bzw. gar nicht erst nennenswert ist?

velocity
17.11.2011, 22:46Uhr

@Eisenbär-3
4)Dieses „System“ ist bei VW auch keineswegs einzigartig. Ein Blick zu Volvo (2[!] PF) od Fiat (3 PF ohne Chrysler) zeigt, dass auch andere Hersteller sehr effizient arbeiten können. Bei VW mag das zwar umfangreicher wirken, was aber daran liegt, dass VW einfach mehr Marken u mehr Modelle als alle andere Hersteller aufweist, wodurch dieses Puzzlespiel erst möglich bzw. erforderlich wird.

5)Noch etwas zum Längs-/Quereinbau bzw. deren Plattformen, weil es hier immer heißt, das sich diese extrem unterscheiden würden. Das ist, mit Verlaub, absoluter Blödsinn.

velocity
17.11.2011, 22:43Uhr

@Eisenbär-2
2)Wer genau die skalierten Plattformen als erster brachte, ist nur schwer zu eruieren. Allerdings war es nicht VW, da deren erstes Streckbank-Opfer der Passat B3 aus 88 war, abgeleitet vom Golf2, andere Hersteller das aber schon davor machten, wenn auch in anderen Klassen.

3)Die modularen Plattformen, also das Ersetzen einzelner Komponenten zusätzlich zur/ ohne Skalierung, begannen bei VW, wenn man´s genau nimmt, mit dem Caddy 1980. Er erhielt nach Vorbild amerik. PickUps sowie aus Nutzungs- u Kostengründen hinten ne Starrachse u war somit ebenfalls nicht federführend.

velocity
17.11.2011, 22:37Uhr

@Eisenbär-1
1)Jeder, der sich auch nur etwas mit Autos beschäftigt, weiß, dass Plattform heute nichts mit nem Rahmen zu tun hat, sondern andere u wesentlich mehr Komponenten einschließt. Angefangen von der Motoreinbaulage, die sich auf die Platzierung der Vorderachse u des Getriebes auswirkt (Motor-/Fahrerraum), über die Lenkung, den Antrieb (F, AWD, H), die Hinterrad-Aufhängung sowie den gesamten Bodenbereich dazwischen (Sicherheit, Tank, Platz, usw.).

Eisenbär
17.11.2011, 18:43Uhr

@velocity, @aero

Was ist so schwer zu verstehen? Bei der Plattform von VW handelt es sich nicht um einen Plattformrahmen wie beim Käfer, sondern sich um eine produktionstechnische Grundlage bestehend aus einem Baukasten von Stückelementen (Modulen), die in vielen Größen und Breiten individuell zusammensetzbar sind. Das ist einzigartig auf der Welt, aber in ein paar Jahren hat es jede Firma, die konkurrrenzfähig sein will.

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