Straßenschäden

Bundesfernstraßen

— 11.02.2008

Löcher, Risse, Bodenwellen

Unebenheiten, Spurrinnen, fehlende Griffigkeit - Radkappen und Stoßdämpfer haben es nicht leicht auf deutschen Bundesstraßen. Besser sieht es da auf den Autobahnen aus, sagt der Straßenbaubericht 2007.

Schlechte Noten für die deutschen Bundesstraßen: Rund 40 Prozent des 40.711 Kilometer langen Streckennetzes sind in einem mehr oder weniger maroden Zustand. Das enthüllt der neue Straßenbaubericht 2007 der Bundesregierung. 23,5 Prozent der Bundesstraßen erhalten in dem Bericht sogar die Zustandsnote 4,5 bis 5,0 ("eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit"). Im Klartext bedeutet das "sehr stark wahrnehmbare Unebenheiten, deutlich erkennbare Spurrinen mit Aquaplaninggefahr, schlechte, stellenweise unzureichende Griffigkeit". Für weitere 17,9 Prozent der Bundesstraßen gilt eine "leicht eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit" (Note 3,5 bis 4,5). Unterschied: wahrnehmbare Unebenheiten, erkennbare Spurrinen, stellenweise schlechte Griffigkeit.

Deutlich besser ist laut Straßenbaubericht dagegen der Fahrbahnzustand auf den Autobahnen – und das trotz permanent steigender Verkehrsbelastung: 80,4 Prozent des aktuell 12.531 Kilometer langen Streckennetzes schafft die Note 1 bis 3,5 und ist damit "voll gebrauchsfähig". Nur bei knapp 20 Prozent der Bundesautobahnen lässt der Fahrbahnzustand zu wünschen übrig.

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