Bundestagswahl 2009

Bundestagswahl 2009

— 17.06.2009

Wer wird Verkehrsminister?

Am 27. September ist Bundestagswahl. Danach könnte es einen neuen Verkehrsminister geben – wenn die Große Koalition abgelöst wird. autobild.de stellt die möglichen Kandidaten vor.

Noch rund 100 Tage bis zur Bundestagswahl . Am 27. September 2009 entscheidet sich, wer in Deutschland künftig das Sagen hat. Die spannende Frage für die Autofahrer: Wer wird neuer Verkehrsminister, und was können wir von ihm (oder ihr) erwarten? Je nach Wahlausgang kommen infrage: Wolfgang Tiefensee (SPD), Rainer Brüderle (FDP), Renate Künast oder Jürgen Trittin (beide Die Grünen). Große Koalition, Schwarz-Gelb, Rot-Gelb-Grün, Schwarz-Gelb-Grün – autobild.de hat die Szenarien durchgespielt und stellt die potenziellen Verkehrsminister vor.
Bundestagswahl 2009: Wer wird Verkehrsminister?
Regierung Kandidat Profil
Große Koalition Wolfgang Tiefensee (SPD) Für den Fall einer weiteren Großen Koalition gilt Wolfgang Tiefensee (SPD) wieder als "gesetzt". Weniger wegen besonders herausragender Leistungen, sondern weil er "Quoten-Ossi" einer CDU/CSU/SPD-Regierung wäre. Tiefensee will bis 2011 das Flensburger Punktesystem reformieren.
Schwarz-Gelb Rainer Brüderle (FDP) In dieser Konstellation gilt der FDP-Vize als Geheimtipp. Erfahrung hat Brüderle als jahrelanger Minister für Wirtschaft und Verkehr in Rheinland-Pfalz. Von ihm ist am Ehesten zu erwarten, dass wieder mehr ins Straßennetz investiert wird. Außerdem will die FDP bei einer Flensburg-Reform großzügige Sonderregelungen für Berufskraftfahrer durchsetzen.
Rot-Gelb-Grün Renate Künast (Die Grünen) Bei der Ampel-Koalition käme wahrscheinlich Grünen-Fraktionschefin Künast zum Zuge. Die frühere Verbraucherministerin will das Ressort komplett umkrempeln (Infrastruktur und Umwelt). Gut für Schiene und Öffentlichen Personennahverkehr, schlecht für Autofahrer: Die Grünen wollen Tempo 130 und City-Maut.
Schwarz-Gelb-Grün Jürgen Trittin (Die Grünen) Für den (eher unwahrscheinlichen) Fall der Jamaica-Koalition stünde der Ex-Umweltminister bereit. Trittin würde ebenfalls einem erweiterten Infrastrukturministerium vorstehen - mit Priorität Schiene, Lärmschutz und Luftreinhaltung. Bedeutet: Noch weniger Geld für den Straßenbau, Tempolimit, City-Maut, noch strengere CO2-Werte.

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