Österreich

Bußgelder in Österreich

— 20.04.2009

Raser zahlen mehr

Verkehrsdelikte in Österreich werden künftig mit höheren Strafen geahndet. Vor allem Fahrer, die mit zuviel Alkohol im Blut oder beim Rasen erwischt werden, zahlen in Zukunft mehr.

Österreich bestraft Verkehrssünder künftig härter. Die Regierung des Alpenstaates hat nun ein entsprechendes Verkehrssicherheitspaket auf den Weg gebracht. Es soll im Juli 2009 beschlossen werden und ab Sommer oder Herbst in Kraft treten, berichtet der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC. Demnach werden vor allem Fahrer, die mit zuviel Alkohol im Blut oder beim Rasen erwischt werden, künftig härter bestraft. Erstmals soll es Mindeststrafen von 70 Euro ab 30 km/h Tempoüberschreitung geben – bisher gibt es dafür keine Mindeststrafen. Wer innerorts 40 km/h oder außerorts 50 km/h zu schnell ist, zahlt statt bisher mindestens 72 dann 150 Euro.

Verpflichtendes Verkehrscoaching für Alkoholsünder

Höhere Strafen sind auch bei allen Alkoholdelikten vorgesehen: Von 0,5 bis 0,79 Promille müssen Autofahrer in Zukunft zwischen 300 und 3700 Euro zahlen, bisher waren es 218 bis 3633 Euro. Neu ist auch, dass Autofahrer, die mit 0,8 bis 1,19 Promille erwischt werden, ein verpflichtendes Verkehrscoaching absolvieren müssen. Die Strafen werden auch hier angehoben: Sie betragen 800 bis 3700 Euro (bisher 581 bis 3633 Euro). Das Bußgeld für Alkoholfahrten soll sich außerdem am Promillewert orientieren, bei 1,2 Promille werden dann zum Beispiel mindestens 1200 Euro fällig. Wer mit über 1,6 Promille ertappt wird, soll künftig zwischen 1600 und 5900 Euro bezahlen.

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