Polizeikontrolle

Bußgelderhöhung

— 19.12.2008

Bundesrat stimmt zu

Der Bundesrat hat am 19. Dezember der gaplanten Bußgelderhöhung zugestimmt, die am 1. Februar 2009 in Kraft tritt. Künftig dürfen bei Alkohol- und Drogensündern bis zu 3000 Euro kassiert werden.

(dpa) Der drastischen Erhöhung des Bußgeldes für Verkehrssünder ab 1. Februar 2009 steht nichts mehr im Wege. Als weitere Voraussetzung dafür billigte der Bundesrat am 19. Dezember 2008  die Verdoppelung des gesetzlichen Strafrahmens für Verkehrsdelikte. Wer nach Alkohol- und Drogenkonsum erwischt wird, zahlt 500 Euro. Beim zweiten Mal sind 1000 und beim dritten mindestens 1500 Euro fällig. Der neue äußerste Bußgeldrahmen lässt hier je nach Schwere sogar 3000 Euro zu. Drängler, die bei 100 Stundenkilometern weniger als fünf Meter Abstand zum vorderen Auto haben, werden mit 320 statt bisher 200 Euro zur Kasse gebeten.

Bei überhöhtem Tempo reicht die Strafe bis 680 Euro in geschlossenen Ortschaften und 600 Euro außerorts. Wer an einer Ampel bei einer Rotphase von länger als einer Sekunde über die Kreuzung fährt, muss 200 statt 125 Euro zahlen. Hier gibt es die komplette neue Bußgeld-Tabelle!

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