BYD e6 auf der Detroit Auto Show 2010 — 14.01.2010
Zweiter Versuch für den BYD e6
BYD e6 – den gab es doch 2009 schon in Detroit. Jetzt haben ihn die Chinesen nochmal mit viel Tamtam präsentiert. Mit neuen technischen Daten und dem Ziel, noch 2010 Autos in die USA zu bringen.
Auf einen Blick: Die Stars der Detroit Auto Show 2010
Unterm Blechkleid versteckt sich ein Minivan von 4,55 Meter Länge mit 2,83 Meter Radstand, der dem Honda FR-V verblüffend ähnlich sieht. Der Crossover soll Familien im urbanen Umfeld mobil machen, die Reichweite beziffert BYD jetzt etwas bescheidener auf 330 Kilometer. Die Gesamtleistung der Elektromotoren verraten die Chinesen nicht exakt, der Frontmotor soll es allein auf 102 PS und 450 Newtonmeter bringen. Genug für maximal 140 km/h und einen Spurt auf 100 km/h in weniger als 14 Sekunden. Wegen der Nickel-Metallhydrid-Akkus alter Prägung ist der e6 ein echtes Schwergewicht. Er wiegt fast 2,3 Tonnen. Ein normaler Ladevorgang soll acht Stunden dauern, an einer speziellen Schnelllade-Station sollen wenige Minuten genügen, um den Stromer wieder flott zu machen und 50 Prozent der Batteriekapazität zu erreichen. Wie gesagt, die Angaben von BYD sind mit Vorsicht zu genießen. Erste Tests werden Klarheit bringen, ob der e6 hält, was die Marketing-Strategen versprechen. Wenn er denn die strengen Crashnormen der US-Verkehrssicherheitsbehörde meistert.Kommentar verfassen





































Kommentare zum Artikel (6)
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Ein Kommentar zu mercidriver. Es stimmt, dass manche Schalter in der Mittelkonsole wie die aus der S-klasse aussehen. Das liegt daran, dass BYD und Daimler sich für dieses Auto zusammengeschlossen haben. Interier und Karosserievon Daimler, Technik von BYD.
Ich finde dieses Auto wirklich mal gut. Ein E-Auto, das nicht aussieht wie eine Küchenschabe oder eine fahrende Kloschüssel mit Null Stauraum und keiner Alltagstauglichkeit. Aber Achtung. Wenn die Chinesen so weitermachen kann VW und Co einpacken.
Ja solche Autos brauch die Welt, vor allem zu vernünftigen Preisen. Warum rechnen deutsche Ing. die Kosten immer oben drauf anstatt die Einsparungen für Kühler, Einspritspumpe, KAT, Partikelfilter, Ölpumpe, ect. abzuziehen. Ja ich bin davon überzeugt das wir in 10 Jahren andere Autoriese haben als die deutschen Abzocker. Warum eröffnet Frau Merkel eigentlich Tankstellen bei den Saudis als Klimakanzlerin.
Und ob die Welt solche Autos braucht !!!
Fossile Brennstoffe gehen aus, die Menschheit spielt mit der Büchse der Pandora, siehe Golf von Mexiko. Und selbst wenn das China-Car nur 200 km Reichweite hätte wäre das ein Erfolg. Peinlich das was deutsche Autohersteller anzubieten haben, siehe Opel Ampera mit 60 km Reichweite reinen E-Antrieb, der grad durch den ADAC eine vernichtendes Urteil bekommen hat.
Also erst mal nachdenken und besser machen und dann Maul aufreißen.
Hier muss der Klugscheißer sich selbst korrigieren, die richtige Schreibweise lautet natürlich: Nickel-Metallhydrid. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator.
Werter Redakteur! Es gibt zwar Hybridautos, die Batterien sind allerdings Nickel-Metallhydrit-Batterien. Ein kleines d macht einen großen Unterschied...