Cabrios im "Rollover"-Crashtest

Cabrios im "Rollover"-Crashtest Cabrios im "Rollover"-Crashtest

Cabrios im "Rollover"-Crashtest

— 27.06.2003

Keine Chance ohne Überrollbügel

Der ADAC testete die Crash-Sicherheit von Cabrios. Ohne Schutzsystem ist ein Überschlag lebensgefährlich.

Der ADAC hat in einem Rollover-Crashtest drei aktuelle Cabrios mit unterschiedlichen Schutzsystemen unter die Lupe genommen. Während der VW Beetle das insgesamt beste Ergebnis erzielt, bekommt der Mazda MX-5 als Vertreter der etwas älteren Fahrzeuggeneration die Note "mangelhaft".

Der Beetle hat das gute Ergebnis seinem aktiven Überrollschutzsystem zu verdanken. Die bis zu 27 Zentimeter weit ausfahrenden Stützprofile und die bis in Schulterhöhe reichenden Seitenwände verhindern eine Bodenberührung der hinteren Insassen bei einem Überschlag. Eine Bodenberührung des Beifahrers vermeiden sie aber nicht.

Lebensgefährlich ist ein Überschlag mit dem Mazda MX-5. Der Test zeigt, dass der Beifahrer mit dem Kopf heftig auf den Asphalt aufschlägt, weil die A-Säule unter der Belastung einknickt und es keinen zusätzlichen Überrollschutz gibt. Auch im Opel Astra berührt der Beifahrer-Kopf den Boden. Die geringe Kopffreiheit und die zu tief angeordneten Überrollbügel lassen ihn schlecht abschneiden.

Angesichts der erschreckenden Ergebnisse fordert der ADAC bei allen neuen Cabrios formstabile A-Säulen und größeren Überlebensraum durch ausreichend hohe Überroll-Schutzsysteme. Nur so könne ein optimaler Schutz bei einem Überschlag gewährleistet werden.

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