Caravan ETA QTvan

ETA QTvan ETA QTvan

Caravan ETA QTvan

— 02.05.2011

Was Süßes für den E-Scooter

Die Britain's Environmental Transport Association gibt Senioren ein mobiles Dach über dem Kopf. Mit dem QTvan können Fahrer von E-Scootern jetzt einen Mini-Wohnwagen anhängen.

Raum ist in der kleinsten Hütte. Nach diesem Motto hat die Britain's Environmental Transport Association den nach eigener Aussage kleinsten Caravan der Welt entwickelt. Diese Angabe ist zweifellos korrekt, denn Platz sparender als mit dem süßen QTvan geht es wirklich nicht mehr. Ist das nun britischer Humor oder wirklich ernst gemeint? Ganz klar beides. Gedacht ist die zwei Meter lange und 75 Zentimeter breite Behausung in erster Linie für ältere und gehbehinderte Menschen, die mit einem elektrischen Scooter unterwegs sind.

Im Überblick: Alles zum Thema Wohnmobile

Vorgestellt wurde der kleine Hänger im Vorfeld der royalen Hochzeit. Bei diesem historischen Großereignis konnte er nach Einschätzung des Herstellers nämlich unschätzbare Dienste leisten. Denn während es sich der normal-verrückte Fan in der Nacht vor der Hochzeit mit Schlafsack und Thermoskanne auf dem Bürgersteig vor den einschlägigen Hotspots gemütlich machen musste, konnte ein QTvan-Eigner beim Warten gleich drei typisch britischen Obsessionen nachkommen: Schlangestehen, im Wohnwagen nächtigen und frisch aufgebrühten Tee trinken. Neben dem Bett und einer kleinen Kochecke haben irgendwie auch noch ein 19 Zoll-Flachbildschirm, ein Radio, ein Wecker und ein Bücherregal einen Platz im QTvan gefunden.

Überblick: Reisethemen auf autobild.de

Vielleicht ist der QTvan aber auch eine prima Notfall-Lösung für Elektro-Mobilisten, die in ständiger Angst vor einer leeren Batterie leben. Genügend Anlässe, den Mini-Camper anzuhängen, gibt es bestimmt. Gemütlicher als ein Zelt dürfte er – zumindest für kleingewachsene Reisende –  allemal sein. Allerdings auch teurer: 5500 britische Pfund – umgerechnet knapp 6200 Euro – kostet der kleine Brite. Achtung: Große Touren mit dem QTvan verlangen leider ein Höchstmaß an Geduld. Der kleine Knubbel darf nicht schneller als acht km/h fahren. Dass man auch hierzulande kleinklein beherrscht, demonstrierte die Firma Knaus. In den 1960er-Jahren schuf der Wohnwagenbauer mit dem Schwalbennest eine echte Camping-Ikone. Auf der Stuttgarter Urlaubsmesse CMT feierte eine limitierte Neuauflage des Klassikers Premiere. Mehr Infos dazu gibt es oben in der Bildergalerie.

Autor: Stephanie Kriebel

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.