Carbon Motors E7

Carbon Motors Polizeiwagen E7

— 16.06.2009

Brachialer Einsatz

Bisher war der E7 der US-Firma Carbon Motors nur ein Entwurf. Jetzt soll der "Polizeiwagen der Zukunft" in Serie gehen. Den Antrieb übernimmt ein 304 PS starker Sechszylinder-Diesel!

US-Ganoven können sich warm anziehen: Denn künftig sollen die Cops nicht mehr im umgebauten Ford Crown Victoria oder Chevy Impala auf Verbrecherjagd gehen, sondern im Carbon E7. Der stammt von der US-Schmiede Carbon Motors, die bisher vor allem durch die Checker-Taxis bekannt ist. 2007 stellte Firmenchef William Santana Li seine Vision des Polizeiautos der Zukunft vor – und stieß auf eine Marktlücke. Angeblich liegen für das Schlachtschiff bereits mehr als 10.000 Bestellungen aus diversen Ländern vor. 2012 sollen die ersten Exemplare an die Sheriffs in den USA ausgeliefert werden.

Die Passagiere hinten sitzen auf Hartplastik

Oh Tannenbaum: Mit zahllosen LED ist der Carbon E7 unübersehbar.

Weil die alten US-Polizeiwagen bei Verfolgungsjagden nicht durch übermäßige Dynamik auffielen, setzt der Carbon E7 auf pure Power. Angetrieben wird das schwarz-weiße Monster von einem 304 PS starken Sechszylinder-Diesel, der das 1,8 Tonnen schwere Gerät auf bis zu 250 km/h beschleunigt. Den Spurt auf Tempo 100 erledigt der E7 in 6,5 Sekunden, die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Automatik. Der wuchtige Streifenwagen wurde speziell nach den Vorgaben von Polizei und Heimatschutzbehörde entwickelt. Modernste Kommunikationseinrichtungen, belüftete Sitze für die Cops mit speziellen Einbuchtungen für das Tragen eines Waffengurtes, Nachtsichtgeräte, ein integrierter Rammschutz rundum, integrierte Überwachungskameras und schusssichere Fenster und Türen machen den E7 zum Albtraum aller bösen Buben. Die hinteren Türen sind gegenläufig angeschlagen, damit Personen in Handschellen besser im Fond untergebracht werden können. Auf Komfort müssen die unfreiwilligen Passagiere weitgehend verzichten: Die Sitze sind auf Hartplastik und komplett abwaschbar, eine Trennwand separiert sie von den Einsatzkräften.

Reste werden recycelt

Schaltzentrale: Für gefühlt 1000 Knöpfe brauchen die Cops sicher eine längere Einweisung.

Ein Polizeifahrzeug muss nicht nur schnell, sondern auch wirtschaftlich sein. Deshalb rollt der Carbon E7 auf einem relativ leichten Alu-Spaceframe und setzt auf den Diesel-Antrieb, der im Vergleich zu einem vergleichbaren Benziner 40 Prozent weniger Kraftstoff schlucken soll. 400.000 Kilometer soll der E7 halten, fast doppelt so lange wie bisher gängige Einsatzfahrzeuge. Das relativiert auch den Grundpreis von etwa 50.000 Dollar. Auch der Einsatz von LED für die tannenbaumartige Rundumbeleuchtung soll besonders langliebig sein. Die Fahrt im Carbon wird übrigens Polizisten vorbehalten bleiben: Nach Ablauf der Dienstzeit wird die Limo mit dem bösen Blick zerlegt und Teile recycelt.

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