BMW ActiveE: Carsharing in Berlin

DriveNow: App DriveNow: Freischaltung ActiveE Boadcomputer

Carsharing: Flottenerweiterung bei DriveNow

— 23.08.2013

BMW setzt die Berliner unter Strom

Nicht nur Elektrobeats durchdringen die Hauptstadt, es düsen auch immer mehr Elektroautos durch das Berliner Stadtgebiet. Die Carsharing-Anbieter setzen auf Elektromobilität – nun auch BMW.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow hat seine Flotte jetzt um 40 BMW ActiveE erweitert. Das Joint Venture von BMW und Sixt folgt damit dem E-Auto-Trend und schließt auf diese Weise zu den Konkurrenten von Daimler und Citroën auf.

Unterwegs mit dem ActiveE

Mihilfe der App ganz einfach die verfügbaren Autos in der Nähe anzeigen lassen.

So funktioniert die Anmietung: Die Reservierung erfolgt über eine Smartphone-App, die alle in der Nähe verfügbaren Wagen anzeigt. Danach hat man 15 Minuten Zeit, um das Fahrzeug freizuschalten. Vor dem Start zeigt der Bordcomputer besondere Hinweise zum BMW ActiveE an: z.B, dass die Bodenfreiheit bei nur elf Zentimetern liegt, oder dass die maximale Zuladung inklusive Beifahrer 260 kg beträgt. Nicht gerade viel, wenn beispielsweise vier stattliche Männer Platz finden sollen. Auch begrenzt: die Reichweite. Sie liegt bei ca. 160 Kilometern, doch sollte das für das Fahren im Geschäftsgebiet durchaus reichen. Wer noch nie ein Elektrofahrzeug gefahren ist, vermisst erst einmal etwas: die Motorgeräusche. Das kann im Verkehr gefährlich werden, denn der BMW ActiveE ist quasi lautlos und wird von anderen Verkehrsteilnehmern schlecht wahrgenommen.

Auto teilen – der neue Trend

Mit den optimierten Lithium-Ionen-Batteriezellen können bis zu 160 km ohne Aufladung zurückgelegt werden.

Wenn der ActiveE "Saft" braucht: Über den Bordcomputer oder die Smartphone-App kann sich der Nutzer die Ladestationen im Geschäftsgebiet anzeigen lassen. In Berlin können Sie alle Ladesäulen von RWE und Vattenfall nutzen. Der Ladeprozess erweist sich als recht unkompliziert und wird Schritt für Schritt über den Bordcomputer erklärt. Für das Laden werden dem DriveNow-Kunden 20 Freiminuten gutgeschrieben. Es gilt zu beachten: Wird die Mindestreichweite von 15 km bei Beendigung der Miete unterschritten, muss man das Fahrzeug an eine Ladesäule anschließen (Ladelkabel liegt im Kofferraum), denn sonst trägt der Nutzer die Kosten für das Aufladen sowie eventuelle Reparaturkosten.
Autor:

Christin Sanft

Fazit

Als einer der letzten Anbieter hat die BMW-Tochter DriveNow Elektroautos in seine Flotte eingebunden. Mit mindestens 29 Cent pro Minute ist DriveNow nicht gerade der günstigste Carsharing-Anbieter auf dem Markt, und das Nutzen des umweltfreundlicheren ActiveE ist nicht billiger im Vergleich zu den Benzinern der Flotte. Wenn man allerdings nicht gerade mit der ganzen Familie und dem Urlaubsgepäck unterwegs ist, ist der ActiveE eine tolle Alternative zu den Benzinern und man sollte nicht vergessen: Die Nutzung von Elektroautos ist auf jeden Fall besser für die Umwelt. "Freude am Fahren" ist für die Zeit der Anmietung auf jeden Fall garantiert.

Stichworte:

Elektromobilität

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