Caterham AeroSeven Concept

Caterham AeroSeven Concept Caterham AeroSeven Concept Caterham AeroSeven Concept

Caterham AeroSeven Concept

— 25.09.2013

Die luftige Sieben

Caterham stellt das AeroSeven Concept vor. Die rund 600 Kilo leichte Studie gibt einen Ausblick auf künftige Modelle der englischen Sportwagen-Manufaktur.

Caterham hat während des Großen Preises von Singapur das AeroSeven Concept vorgestellt. Die Studie soll ein Vorbote für künftige Modelle sein. Derzeit arbeitet die kleine Manufaktur gemeinsam mit Renault an einem Sportwagen, der Anfang 2016 in Serie gehen soll. Beide Hersteller wollen jeweils eine eigene Version auf den Markt bringen. Renault knüpft an seine Sportwagengeschichte an und wird das Auto Alpine nennen, wie die Caterham-Variante heißt, ist noch nicht bekannt. Der AeroSeven ist – typisch Caterham – ein radikales Sportwagenkonzept. An der Entwicklung des Prototypen war auch Caterhams Formel-1-Team beteiligt.

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Große Klappe, (fast) nichts dahinter. Mit rund 600 Kilogramm Leergewicht erreicht der AeroSeven ein Leistungsgewicht von 400 PS pro Tonne.

Größter Blickfang an der Studie ist die LED-Beleuchtung an den Flanken der komplett aus Carbon bestehenden Karosserie. Die gesamte Front ist praktisch ein riesiger Schlot. Oberhalb des grell-gelben Kühlergrills dienen zwei schmale LED-Leisten als Scheinwerfer. Das gleiche Spiel bei den Heckleuchten. Ähnlich wie bei einem Formel-1-Wagen ist ganz tief zwischen dem Diffusor am Heck eine weitere LED-Leuchte als zusätzliches Bremslicht installiert. Rechts vor der Hinterachse münden die Abgase durch einen seitlichen Auspuff. Türen gibt es ebenso wenig wie ein Dach. Wer sich in den Innenraum vorgearbeitet hat, nimmt auf karg anmutenden Sitzschalen Platz, auf denen man sich mit Vierpunkt-Gurten festzurrt. Fahrer und Beifahrer werden durch einen Steg getrennt, der die Verwindungssteifigkeit erhöht. Ein Novum bei Caterham ist das große zentrale Display, das gleichzeitig als Tacho und Drehzahlmesser fungiert. Neben reichlich Sicht-Carbon, dem kleinen Lenkrad im Formel-1-Stil und einer Handvoll Knöpfen auf der Mittelkonsole, gibt es dann aber nicht mehr viel zu bewundern.

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Ein Ford-Duratec-Motor mit 240 PS beschleunigt das Fliegengewicht in unter vier Sekunden auf 100 Sachen. Geschaltet wird per Hand.

Die dürftige Ausstattung belohnt die Waage mit einem Trockengewicht von etwa 600 Kilogramm. Verglichen dazu ist ein VW Up mit seinen rund 930 Kilogramm ein fetter Klops. Eingefedert werden die Massen an der Front von platzsparenden weil flachliegenden Pushrod-Federbeinen, doppelte Querlenker gibt es an Vorder- und Hinterachse. Für Vortrieb sorgt ein Ford-Duratec-Motor, der ohne Aufladung aus zwei Litern Hubraum 240 PS entwickelt. Der Vierzylinder ist eine wahre Drehorgel. Maximal 8500 Touren sind drin, bevor die nächste der sechs Fahrstufen eingelegt werden muss. Das geschieht übrigens manuell. Fast schon nebensächlich, dass es in unter vier Sekunden auf 100 Sachen geht. Denn die große Stunde des AeroSeven schlägt – zumindest therotisch – auf dem Rundkurs, wo das Fliegengewicht in den Kurven so gut wie jedem Gegner enteilen dürfte.

Bilder: Caterham AeroSeven Concept

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