CES 2016: Vorschau

CES Las Vegas 2016: Messe-Rundgang

— 07.01.2015

Mobile Zukunft in Las Vegas

VW zeigt das Facelift vom Golf, BMW das i8 Concept, VW de Budd-e: So spannend geht es auf der Technikmesse CES 2016 in Las Vegas zu!

Das nächste Facelift vom Golf steht auf der CES – als Studie "e-Golf Touch".

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (6. bis 9. Januar 2016) stellen neben Softwarefirmen auch etliche Autohersteller ihre neuesten Entwicklungen vor. Mit dem e-Golf Touch gibt VW zum Beispiel einen konkreten Ausblick auf Infotainment und Connectivity in der kommenden Golf-Generation. Die Systeme stehen kurz vor der Serienreife. Konkret handelt es sich dabei um einen 9,2-Zoll-Touchscreen mit Gestensteuerung und eine Sprachsteuerung mit verbessertem Bedienkonzept. Beide Neuerungen erwarten wir noch 2016 im Golf Facelift.

Dieser VW Bus fährt elektrisch: Die Batterie-Ladezeit soll in Zukunft auf rund 15 Minuten sinken (80 Prozent Kapazität).

Außerdem zeigen die Wolfsburger auf der CES die Studie Budd-e. Medien spekulierten schon zuvor auf diesen Namen, da sich VW die Bezeichnung bereits patentieren ließ. Mit dem Budd-e will VW in eine neue Ära aufbrechen. Er soll ab 2019 Großserienmodellen elektrische Reichweiten ermöglichen, wie wir sie heute von Benzinern kennen. Außerdem soll die Ladezeit der Batterie bis dahin auf rund 15 Minuten (80 Prozent Kapazität) verkürzt werden.

Im i8 Spyder Concept steckt das BMW-Cockpit der Zukunft. Draußen gibt's keine Rückspiegel, sondern Kameras.

Auch BMW zeigt auf der CES, wie es weitergeht. Mit dem BMW i Vision Future Interaction enthüllen die Bayern das Cockpit der Zukunft – verpackt im i8 Spyder Concept. In ihm präsentieren die Bayern Innovationen wie Sitze, die sich je nach Fahrsituation eng an den Fahrer anschmiegen oder für mehr Komfort weiter werden. Zudem verbaut BMW in der i8 Studie beispielsweise auch die nächste Stufe des Touchpads Air-Touch, eine Gestensteuerung für alle Kommunikations-, Info- und Entertainmentfunktionen im Fahrzeug. Air-Touch soll es ermöglichen, den großen Bildschirm wie einen Touchscreen zu bedienen, ohne ihn dabei zu berühren. AUTO BILD hat bereits im BMW-Cockpit der Zukunft Probe gesessen.

Mehr als 1000 PS im Elektro-Renner

Das neu gegründete Unternehmen "Faraday Future" stellt auf der CES den FFZERO1 vor (Bild ganz oben). Sollte er in Kleinserie gebaut werden, erzeugen die vier Elektromotoren des Überfliegers mehr als 1000 PS Systemleistung. Der von ehemaligen Tesla- und BMW-Ingenieuren entwickelte FFZERO1 soll dann in knapp drei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und bis zu 322 km/h schnell sein (200 mph). Unter der zerklüfteten Karosserie des Einsitzers steckt eine variable Plattfrom.
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Der Rinspeed Etos hat eine Drohne auf dem Dach

Unterm Rinspeed Etos steckt ein BMW i8 – und jede Menge Zukunftstechnologie.

Rinspeed zeigt mit dem Etos einen Technik-Knaller, der verschiedenste Funktionen vereint: Er verfügt nicht nur über ein einziehbares Lenkrad, sondern auch über zwei 21,5 Zoll große Monitore. Acht Außenkameras überwachen das Umfeld, das Navi ist mit Verkehrsanlagen wie Ampeln verknüpft, dazu kommen Car-to-X-Lösungen und autonome Fahrfunktionen. Der Etos basiert auf dem BMW i8, hat aber eine eigene Karosserie mit einem Drohnenlandeplatz auf dem Heck. 


 Toyota präsentiert ein neues System, um das Navi-Kartenmaterial fürs autonome Fahren selbst zu erstellen: Serienmodelle mit eingebauter Kamera sollen künftig GPS-Daten sammeln und Bilder aufnehmen (Bild oben und Video unten), um diese anschließend automatisiert an ein Rechenzentrum zu schicken. Dort sollen die Daten zusammengetragen und aufbereitet werden, daraus entstehen dann hochdetaillierte Karten. Das System könnte ab 2020 zum Einsatz kommen. Zunächst sollen Karten von Schnellstraßen erstellt werden, später möglicherweise auch von Städten. Toyota zeigt ein Video, wie das funktionieren soll:

Mit einer auffälligen Gestaltung soll die Bosch-Studie die Zuschauer auf der CES anlocken.

Bosch gibt einen Lösungsvorschlag auf die Frage, wie Autos und das autonome Fahren zukünftig aussehen: Der Autobahnpilot soll ab 2020 kommen und Verantwortung und Aufgaben des Fahrers bei Autobahnfahrten übernehmen. Der Innenraum des Showcars wird von einem riesigen Display dominiert, dessen Inhalte sich an die Verkehrslage anpassen. Kommt beispielsweise ein Fußgänger von rechts, gibt es eine entsprechende Farbgestaltung. Auch Terminkalender und Vorlieben des Fahrers werden berücksichtigt, zudem ist das Auto mit dem Smart Home gekoppelt und kann beispielsweise die Heizung zu Hause ansteuern. Alle Neuheiten der CES 2016 zeigt AUTO BILD in der ständig aktualisierten Bildergalerie.

CES 2016: Rundgang

Hier bekommen Sie die neuesten Informationen live von der CES:

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