ChampCar 2007

ChampCar 2007 ChampCar 2007

ChampCar 2007

— 04.04.2007

Neustart voller Lichtblicke

Nach sieben Jahren wechselt die ChampCar-Serie den Typ ihrer Einheitsautos. Und noch mehr ist neu: Tolle Rennorte, viele Fahrer.

Die ChampCar ist schneller als die Formel 1. Der dreimalige ChampCar-Meister Sébastien Bourdais (28) unterbot bei Tests in Laguna Seca (Kalifornien) den inoffiziellen Rundenrekord von Toyotas F1-Testfahrer Ricardo Zonta (31) von 2006. Eine halbe Sekunde war die US-Formel-1 schneller. Alles im neuen Auto: Der Einheitsrennwagen Panoz DP01 ist ein Volltreffer. Die anfänglichen Probleme mit dem sequenziellen Getriebe (Siebengang-Halbautomatik) sind behoben. Das Herunterschalten mit den neuen Wippen am Lenkrad funktioniert einwandfrei. Der Cosworth-V8-Turbomotor (2,6 Liter Hubraum, 750 PS) ist eine bewährte Bank, genau wie die Bridgestone-Reifen.

Premiere: ChampCars in Las Vegas

Strecken: Sechs neue Top-Events stehen im Kalender. Highlight: der Saisonauftakt in den Straßen der Spielerstadt Las Vegas (8. April). Auch beim Finalrennen in Phoenix (2. Dezember) zieht es die ChampCar wieder mitten in eine City direkt zu den Fans. Beim Premieren-Rennen in China, dem vierten Saisonlauf, wird dann erstmals stehend statt fliegend gestartet. Neu auch: Kanadas Ex-F1-Strecke Mont-Tremblant. Und vor allem: die Rückkehr nach Europa.

Die ChampCar-Europa-Rückkehr

Zweimal steht Europa im Kalender. Am 2.- hier im holländischen Assen und am 9. September in Zolder/Belgien.

Im September starten die ChampCars in Assen (NL) und Zolder (B). Wochenendtickets gibt’s schon ab 50 Euro. Mehr Infos unter www.champcargp-assen.nl und www.circuit-zolder.be Die Favoriten sind die gleichen wie in den vergangenen Jahren. Sébastien Bourdais möchte sich am liebsten mit dem vierten Titel in Folge verabschieden. Denn: Groß sind seine Chancen, 2008 für Toro Rosso Formel 1 zu fahren. Stärkste Gegner des Franzosen: Routinier Paul Tracy (38) aus Kanada und der Brite Justin Wilson (28). Besonders auffällig: viele Cockpitwechsel und Neulinge. Und es sind noch immer nicht alle Cockpits besetzt. Es läuft der übliche Poker: Wie viel Geld müssen die Bewerber mitbringen? Bis zu fünf Millionen US-Dollar werden teilweise gefordert. Red-Bull-F1-Tester Robert Doornbos (25) und Graham Rahal (18), Sohn von Rennlegende Bobby Rahal (54), sind die bekanntesten Neuzugänge. Der Heidelberger Andreas Wirth (22) verhandelt noch mit mehreren Teams. TV: Die ChampCar-Rennen werden hauptsächlich von Eurosport 2 live übertragen.

Die Fahrer der Saison 2007

Der aktuelle Rennkalender

Autor: Katrin Wolff

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.