Chevrolet Camaro (2016): Prototyp gecrasht

Chevrolet Camaro (2016): Testwagen gecrasht

— 19.05.2015

Der erste Camaro-Crash

Gerade erst wurde der 2016er Camaro enthüllt, schon gab es den ersten Crash: Ein Blogger hat auf der Teststrecke einen Prototypen gegen die Mauer gesetzt.

Eigentlich wollte Patrick George bei GM einen richtig guten Eindruck machen. Der Blogger, der für den Blog Jalopnik arbeitet, war in Detroit zur Testfahrt im neuen Chevrolet Camaro eingeladen – und da Jalopnik just einen Tag vor der offiziellen Enthüllung geleakte Bilder vom Musclecar gezeigt hatte, waren die Verantwortlichen wohl nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen. "Ich wollte zeigen, dass wir nicht ein Haufen Arschlöcher sind, die nur darauf aus sind, allen anderen in die Cornflakes zu pinkeln!", schreibt George in seinem Bericht über die Testfahrt. Stattdessen hat er einen der Testwagen gecrasht.

Camaro/Camaro Convertible (2016): Vorstellung

Die Rennstrecke auf der Halbinsel Belle Isle bei Detroit sei ziemlich "tricky", meint der Jalopnik-Reporter, und er sei sie noch nie vorher gefahren. Deshalb habe er zunächst eine Runde im akutellen Camaro der fünften Generation gedreht, und zwar ohne Probleme. Dann ging es endlich ins neue Modell – zwar ist es "nur" ein getarnter Prototyp, der nicht mit dem neuen V8 oder dem Zweiliter-Turbo, sondern dem bekannten V6 ausgerüstet ist, aber trotzdem! Was für eine Freude.

Fahrbericht Dodge Charger Hellcat

Falsche Linie, zu spät gebremst

Die komplette linke Seite wurde beim Crash zerschraddelt. "Meine Schuld", sagt der Jalopnik-Reporter.

Mit quietschenden Reifen geht George um die Kurven, plaudert dazu in die GoPro – macht sich wohl gut, der Neue. Der V6 röhrt, "und er fühlt sich auch ein bisschen schneller an". Dann: wildes Kurbeln, ein Schlag, ein Rumms. Ups. "Das ist jetzt ein Problem", meint Patrick George. Die komplette linke Seite des Prototypen ist zerschraddelt, der Außenspiegel hängt auf halb acht. "Meine Schuld", gibt der ziemlich geknickt wirkende Reporter offen zu. Er habe in der Kurve die falsche Linie genommen und viel zu spät gebremst. Außerdem sei er vielleicht nicht fokussiert genug gewesen, weil er versucht hatte, während des Fahrens zu reden und seine Eindrücke auf der GoPro aufzunehmen: "Ich weiß gar nicht, wie das die 'Top Gear'-Jungs machen, das ist nicht so einfach, wie es aussieht." Nun ja, auch die Herren Clarkson, May und Hammond haben bei der kultigen Motorshow durchaus mal das eine oder andere Auto geschrottet. Gestört hat das niemanden, im Gegenteil: War das nicht sogar die besondere Würze? Bei Patrick George sahen die GM-Verantwortlichen nicht so locker über den Unfall hinweg: Er musste das Testgelände verlassen, nachdem er medizinisch durchgecheckt worden war – ein eher ungewöhnliches Vorgehen, sagt George, normalerweise werde man nicht rausgeschmissen. "Man sagte mir, eine Menge Leute wollten mich ohnehin nicht da haben, und der Crash habe das Fass zum Überlaufen gebracht."

Autor: Maike Schade

Stichworte:

Musclecar Prototyp Unfall

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.