Camaro/Camaro Convertible (2016): Vorstellung

Chevrolet Camaro/Camaro Convertible (IAA 2015): Vorstellung

— 25.06.2015

Chevy enthüllt den offenen Camaro

Nach dem Coupé zeigt Chevrolet nun auch die Cabrio-Version des Camaro. Alle Infos zu den Motoren, den Maßen und den Features des Muscle-Cars!

Das mehrlagige Stoffdach versinkt vollautomatisch und komplett.

Der Camaro geht in die sechste Generation und hat mit dem Modellwechsel eine gründliche Überarbeitung bekommen. Er wird nicht nur leichter, sondern auch kräftiger und erhält neue Technik. Das Coupé haben wir bereits gesehen; jetzt haben die Amis auch noch die Hülle vom Convertible gezogen.
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Schlank und rank steht das Cabrio da: Das Dach versinkt auf Knopfdruck vollautomatisch unter einer festen Abdeckung hinter der Rückbank – auch während des Fahrens bis Tempo 50. Soll die Haube wieder drüber, übernimmt auch das die Elektrohydraulik. Samt Verriegeln! Lärm- und temperaturdämmende Schichten im mehrlagigen Faltdach sollen für eine komfortable Atmosphäre sorgen. Sieht man mal von der Stoffmütze ab, gibt es zumindest technisch gesehen aber kaum Unterschiede zum Coupé.

Cabrio-Neuheiten bis 2020

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Trotz neuer Basis, das Design des Camaro ist vertraut.

Durch die neue Alpha-Plattform von General Motors wird der Camaro nicht nur um 28 Prozent verwindungssteifer, sondern auch um 90 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Besonders der Einsatz von Aluminiumteilen spart einige Kilos. Eine neue Mac-Pherson-Mehrlenkervorderachse mit Doppelgelenk soll laut Chevrolet zu mehr Präzision beim Fahren führen, auch bedingt durch die elektronisch unterstützte Servolenkung. Neu mit an Bord ist das optionale Magnetic Ride Control-System im Camaro SS. Hier werden die Straßenkonditionen bis zu 1000 Mal pro Sekunde vom System analysiert und die Dämpfer darauf eingestellt.
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Neuer Camaro basiert auf Plattform des Cadillac ATS

An Bord sind Brembo-Bremsanlagen (Serie beim SS). Beim LT haben sie vorn einen Durchmesser von 320 und hinten einen Durchmesser von 315 Millimetern, beim SS sind es 345 und 338 Millimeter. Die Räder sind beim LT standardmäßig 18 Zoll groß und lassen sich auch durch 20-Zöller ersetzen, beim SS sind 20 Zoll bereits Serie.
Die Designer haben den Camaro deutlich straffer und muskulöser gestaltet. Im Gegensatz zum Vorgänger ist er mit 4784 Millimetern gut sechs Zentimeter kürzer, zwei Zentimeter schmaler (jetzt: 1897 Millimeter) und fast drei Zentimeter flacher (jetzt: 1348 Millimeter). Vom markanten Grill aus erstreckt sich die Fließheck-Linie bis hin zum Heck, das breit auf der Straße steht. Beim SS prangt ein Spoiler am Ende. Je nach Modell leuchtet der Camaro aus Halogen- oder Projektorscheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten.

Neues Interieur mit viel Technik

Das Cockpit erscheint hochwertiger als bei dem Vorgänger.

Der Innenraum wurde neu gestaltet, die Instrumente sind auf den Fahrer orientiert. Ein Wechselspiel aus Analoguhren und einem 8-Zoll-Display informieren über die notwendigen Fahrdaten sowie Route oder Infotainment-Daten. Ein weiterer 8-Zoll-Monitor sitzt in der Mitte der Intrumententafel und beinhaltet das neue MyLink-System. Die Regler für die Innenraumtemperatur sitzen nun in Ringen um die Lüftungsdüsen. Die mechanische Handbremse hat auch im Camaro ausgedient, dafür sind nun Ambientebeleuchtung und einstellbare Fahrmodi mit an Bord: Zur Wahl stehen der Schnee/Eis-Modus, ein Touren- sowie ein Sportmodus. Ja nach Einstellung verändern sich Lenkung, Motorklang, Dämpfer und Schaltung. Beim Camaro SS gibt es zudem einen Track-Modus für die Rennstrecke.

Basismotor wird ein Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum

Chevrolet bietet beim neuen Camaro drei Motorenvarianten an, die jeweils entweder mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit Achtstufen-Automatik vom Band rollen. Der Einstiegsmotor beim LT ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 279 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment, von denen 90 Prozent bereits in einem Drehzahlbereich von 2100 bis 3000 Umdrehungen erreicht werden. Bei den Sprintwerten nennt Chevrolet noch keine genauen Daten, in weniger als sechs Sekunden soll die 100-km/h-Marke geknackt werden. Alternativ ist beim LT ein 3,6-Liter-V6 mit 340 PS an Bord. Die Maschine mit 385 Newtonmetern Drehmoment bietet unter anderem Direkteinspritzung und Zylinderabschaltung.

Im Camaro SS werkelt der 6,2-Liter-V8 LT1 aus der Corvette Stingray, leistet im Camaro aber 461 PS mit 617 Nm Drehmoment. Damit wird das kommende Modell der bislang stärkste Camaro SS. Sowohl das 3,6- als auch das 6,2-Liter-Modell haben mechanische Klangverstärker, die den Motorsound direkt in den Fahrzeuginnenraum transportieren. Als Option ist ebenfalls eine Auspuffanlage mit verstellbaren Klappen lieferbar, die das Röhren des Camaro noch kräftiger klingen lässt. Die Messepremiere des Musclecars wird wahrscheinlich zur IAA im September 2015 sein. Marktstart bei den Cadillac-Niederlassungen wird für Frühjahr 2016 erwartet. Die Preise sollten bei 35.000 Euro beginnen.

Camaro/Camaro Convertible (2016): Vorstellung

Autoren: , Maike Schade

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