Chevrolet Miray und Colorado Rally Concept: IAA

Chevrolet Colorado Rally Concept Chevrolet Colorado Rally Concept

Chevrolet Miray und Colorado Rally Concept: IAA 2011

— 16.08.2011

Ungleiche Geschwister

Auf der IAA 2011 zeigt Chevrolet zwei ganz unterschiedliche Studien: den Pick-up "Colorado Rally" und den Hybrid-Sportler "Miray". Beide feiern in Frankfurt Deutschland-Premiere.

Gegensätzlicher könnten die beiden Concept Cars kaum sein, mit denen Chevrolet auf der IAA 2011 an den Start geht. Während der Colorado Rally ein kerniger Pick-up mit allen Schikanen ist, gibt sich der Miray elegant-futuristisch. Beide treten in Frankfurt nicht als Greenhorns an: Der Colorado Rally debütierte auf der Buenos Aires International Motor Show, der Miray zeigte sich auf der Seoul Motor Show erstmals der Öffentlichkeit. "Miray" ist das koreanische Wort für "Zukunft", dementsprechend ist der Name Programm: Der offene Flitzer will einen Ausblick auf die Zukunft des Sportwagens geben. Beim Antrieb setzt er auf eine Kombination von Elektro- und Benzin-Motor. Die zwei 15-kW-Elektromotoren werden von einer 1,6-kWh-Lithium-Ionen-Batterie gespeist. Aufgeladen wird sie durch regenerative Bremsenergie. Das Antriebsystem lässt sich zwischen Front- und Heckantrieb umschalten. Bei Bedarf gesellt sich ein aufgeladener 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner hinzu. Kombiniert wird das Antriebsteam mit einem Doppelkupplungsgetriebe und einem Start-Stopp-System. Welche Fahrleistungen der Miray erreicht, verrät Chevrolet nicht.

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Vorne steht der Miray auf 20-Zoll-, hinten auf 21-Zoll-Rädern.

Carbonfaser-Spoiler an den Seiten sollen den Anpressdruck und die Luftströme zu verteilen. Die Seitenwand ist aus Carbonfaser-verstärkten-Kunststoffen (CFRP) sowie Carbonfasern hergestellt. Geentert wird der Miray über Flügeltüren. Leichtbau ist auch beim Schuhwerk angesagt: Vorne steht die Studie auf 20-Zoll-, hinten auf 21-Zoll-Rädern aus einem Aluminium- und Carbonfaserverbund. Ist das Auto in Bewegung, strahlt eine geschwungene Lichtlinie, die zerklüftete Karosserie an. Gleichzeitig mit der Zukunft behält Chevrolet aber gleichzeitig auch die Vergangenheit stolz im Blick. Denn der Miray – so der Hersteller - ist klein wie ein Monza SS aus dem Jahre 1963 und leicht wie ein Corvair Super Spyder von 1962. Die vorderen und hinteren Schutzbleche sollen an frühere Modelle der Corvette erinnern.

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Die Fahrgastzelle des Konzepts ist von einem Carbonfaserkäfig umgeben. Im Innenraum will der Miray mit gebürstetem Aluminium, Naturleder, weißem Stoff und Flüssigmetalloberflächen schmeicheln. Beim umlaufenden Doppel-Cockpit finden sich erneute Reminiszenzen an die Corvette. Es konzentriert sich auf den Fahrer, schließt aber auch den Beifahrer nicht gänzlich aus. Wichtige Informationen werden per Rückprojektion auf dem Armaturenbrett dargestellt. Großes Kino erlebt, wer den Startknopf drückt. Dann nämlich steigt die an einer Säule befestigte, ausfahrbare Instrumentenanzeige nach oben. Versenkbare Heckkameras ersetzen im Miray die traditionellen Rückspiegel.

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Von leicht und schnell zu dick und stark: Der Colorado Rally ist für den Einsatz bei materialfordernden Marathonrallyes konzipiert. Der Pick-up mit Doppelkabine verfügt über Allradantrieb, 18 Zoll große Alus mit Offroad-Bereifung sowie über eine höhenverstellbare Aufhängung und renntaugliche Stoßdämpfer. Für ausreichend Kraftreserven soll der verbaute 2,8-Liter-Turbodiesel sorgen. Die genaue Leistung des Selbstzünders verheimlicht Chevrolet allerdings. An den Stoßstangen sitzen zwei Seilwinden mit einer Leistung von jeweils 5,5 PS. Zusätzlich zu den großen Scheinwerfern verfügt das Concept Car über Leuchten in der Vorderkante des Daches und den Seitenspiegeln. Das Rallye-Konzept kommt zusätzlich mit Acryl-Scheiben inklusive Belüftungslöchern. Weitere Merkmale: Reserverad auf der Ladefläche, Überrollkäfig, Werkzeugkiste und gelochte Heckklappe der Ladefläche.

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Der Colorado Rally ist für den Einsatz bei materialfordernden Marathonrallyes konzipiert.

Im Cockpit unterstützt ein speziell für robustes Handling entwickeltes Lenkrad den Fahrer in unwegsamem Gelände. Der Navigator freut sich über ein beifahrerfreundlich platziertes, satellitengesteuertes Navi. Die Sitze des Konzepts sind mit Neopren bezogen, die Oberfläche des oberen Armaturenbretts ist aus strukturiertem Leder. In der Mittelkonsole sitzt ein Schalter über den zum einen der Motor gestartet wird, der zum anderen aber im Falles eines Notfalls auch jedes System im Wagen ausschalten kann. Ebenfalls an Bord sind ein "Air Boost"-Luftfiltersystem für staubige Verfolgungsrennen und ein Trinkrucksack hinter jedem Sitz. Ein eigenes Feuerlöschsystem soll sicherstellen, dass ein Feuer in Fahrgastzelle oder Motorraum schnell unter Kontrolle gebracht werden kann.

Autor: Stephanie Kriebel

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