Chevrolet Niva

Chevrolet Niva Chevrolet Niva

Chevrolet Niva

— 05.06.2003

Der Ami aus Russland

AUTO BILD hat ihn schon gefahren: den neuen Niva, den Lada als Chevrolet verkauft.

Sachliche Linien, keine Schnörkel, klare Konturen – das Design ähnelt dem aktueller Offroader aus Japan oder Korea. Auf den ersten Blick sieht dieser Chevrolet wirklich ganz passabel aus – und gar nicht amerikanisch.

Ist er auch nicht. Das Einzige, was an diesem Auto amerikanisch ist, ist sein Name. Karosserie und Technik stammen aus Russland. Dort wird der Chevrolet Niva seit September 2002 für rund 8000 Dollar angeboten. Erste Exemplare haben den Weg zu uns gefunden (Info: www.lada-welt.de), kosten hier ab 17.900 Euro.

Der Fünftürer basiert auf dem seit 1977 gebauten Lada Niva. Sein unelastischer 80-PS-Motor arbeitet im neuen Modell aber deutlich leiser. Der Antriebsstrang dafür umso lauter. Unzeitgemäß: der Verbrauch von 11,6 Litern, Schadstoffstufe Euro 2 (Einzelabnahme), schwache Bremsen ohne ABS. Wirklich wohl fühlt sich der Russe nur im Gelände. Mit permanentem Allrad (Kraftverteilung 50:50), Untersetzung und Sperre fürs Zentraldifferenzial wühlt er sich überall durch. Auf Asphalt schaukelt der Niva wie ein Dampfer in Seenot. Das allerdings macht auch manch echter Chevy noch.

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