Chevrolet Silverado: Detroit 2013
— 14.12.2012
Des Cowboys neuer Freund
Chevrolet hat den Silverado überarbeitet. Der Pick-up kommt 2014 stärker, komfortabler und auch dank einer verbesserten Aerodynamik ruhiger und effizienter auf den US-Markt. Seinen ersten großen Auftritt hat der Silverado im Januar in Detroit.
Chevrolet zeigt auf der
Detroit Auto Show 2013 eine neue Version des Silverado. Der Pick-up für alle Fälle kommt mit neuen Motoren, neuem Design und verbesserter Aerodynamik vorgefahren. Die soll den Traum aller amerikanischen Großgrundbesitzer nicht nur effizienter machen, sondern angeblich auch deutlich ruhiger.
Monster-Herzen: Drei völlig neue "EcoTec3"-Motoren mit bis zu 376 PS sorgen für Vortrieb.
Drei neue Motoren haben die GM-Ingenieure für den vierrädrigen Westernheld entwickelt. Der stärkste, ein 6,2-Liter-V8 mit sagenhaften 376 PS, wurde eigentlich für Lkws konzipiert und ist laut GM das schlagkräftigste Herz, das je in einem Pick-up pochte. Darunter rangieren ein 325 PS starker Achtzylinder (5,2 Liter) und ein 4,3-Liter-V6 mit der Kraft von 262 Pferden. EcoTec3 nennt GM die neue Motorengeneration, die dank Direkteinspritzung, Zylinderabschaltung und variabler Ventilsteuerung effizienter, laufruhiger und zuverlässiger arbeiten soll als alles andere, was je Pick-ups durch die nordamerikanische Steppe brachte. Alle drei Motoren arbeiten mit einer Sechsgang-Automatik zusammen.
Aggressiver denn je: Der Silverado kommt 2014 mit mächtigem Stoßfänger, zweigeteiltem Kühlergrill und Power-Domes auf der Motorhaube daher.
Die neue Potenz zeigt der Silverado auch außen sehr selbstbewusst. Mit dem Chevy-typischen, zweigeteilten Kühlergrill, einem mächtigen Stoßfänger, Power-Domes auf der Motorhaube und einer muskulösen Seitenflanke kommt er deutlich aggressiver daher als sein Vorgänger. Besonderes Augenmerk haben die Ingenieure auf die Aerodynamik gelegt: Dank Dach- und Heckspoiler, speziellen Luftleitungs-Schildern am Unterboden und saugend-schmatzend eingelegter Türen fahre sich der Silverado nicht nur deutlich effizienter, sondern auch viel ruhiger, heißt es in der Pressemitteilung.
Form und Funktion: Die Knöpfchen lassen sich sogar mit Arbeitshandschuhen bedienen.
Auch im Innenraum haben die Designer Hand angelegt. Eine perfekte Synthese aus Form und Funktion sei gelungen, jubeln die Amerikaner. Schlichte Instrumente lassen keine Fragen offen, und die Knöpflein seien auch mit klobigen Arbeitshandschuhen perfekt zu bedienen. Und sollte der einsame Cowboy in der Prärie Sehnsucht nach der großen weiten Welt bekommen, kann er über sein optionales Infotainment-System "MyLink" mit ein paar netten Cowgirls Kontakt aufnehmen. Und sie sogar einladen: Dank vorgerückter B-Säule und schmalerer Vordersitze taugt die neu designte Rückbank (zumindest in der Crew- und Extended Version; Regular hat keine hinteren Sitze) sogar endlich auch als adäquate Sitzgelegenheit. Yippieh!
Mehr Infos zum neuen Silverado gibt es oben in der Bildergalerie!
Kommentare zum Artikel (5)
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Zu beneiden sind sie, die Amis. Mehr sag ich dazu nicht ...
Stimmt @u249! das ist mir auch gleich aufgefallen. Das wäre der erste Ami-Pickup, den es mit Allrad oder Frontantrieb gäbe. Längs verbauter V8 und Frontantrieb, das schließt sich doch absoulut aus. Wie kann sich denn nur so ein Fehler einschleichen, wer verfasst/kontrolliert denn hier die finalen Texte?
wow - die Bilder und die Optik vom Silverado ist phänomenal !!!
hoffentlich gibts den bei Sixt-USA zum ausleihen ...
ich werde weiterhin vom Silverado träumen wenn ich mich täglich mit meinem Mini durch den verregneten Pendlerverkehr quäle ... ;)
DAS, liebe Leute, ist ein richtiger Pick-Up, nicht so 'ne Krücke wie der VW Amarok.
@ Redaktion:
Den Text zu Bild 9 solltet Ihr nochmal überarbeiten ;-)