Chevrolet-Studien in Paris

Chevrolet Kalos (Dreitürer) Chevrolet Kalos (Dreitürer)

Chevrolet-Studien in Paris

— 22.09.2004

Neuheiten unter neuem Namen

Daewoo heißt jetzt Chevrolet. Damit nicht genug: In Paris zeigt die GM-Tochter eine SUV-Studie, den Kalos als Dreitürer und den neuen Matiz.

Nachdem die koreanische General-Motors-Tochter Daewoo nun auch in Westeuropa als Chevrolet an den Start geht, gewährt sie auf dem Pariser Autosalon Einblicke in die Marken-Zukunft. So soll schon im Februar 2005 der Kalos als Dreitürer starten: Optisch wirkt er deutlich dynamischer als sein fünftüriger Bruder. Dieser Auftritt wird unterstrichen von aerodynamisch optimierten Anbauteilen an Front und Heck sowie markanten Beplankungen an den Seitenschwellern. Der Innenraum zeigt sich frischer und moderner, mit zusätzlichen Verstaumöglichkeiten und dem Armaturenbrett im Zwei-Farben-Look. Für die Motorisierung stehen drei Benziner mit 1,2 bzw. 1,4 Litern Hubraum und 72 bis 94 PS zur Wahl.

Eine Aussicht auf die künftige Chevrolet-Formensprache gibt die SUV-Studie S3X. Der Siebensitzer soll 2006 in Serie gehen und steht in Paris mit umweltfreundlichem Hybridantrieb. Wenn er auf den Markt kommt, dann natürlich auch mit Dieselantrieb – der erste Selbstzünder-Chevy in Europa. Kraftvoll ausgestellte Radhäuser mit großen 20-Zoll-Rädern, horizontale Lüftungsöffnungen in den Kotflügeln und modern gestaltete Frontscheinwerfer passen zum aktuellen Lifestyle-Trend, ein großes Lamellen-Glasdach sorgt für viel Licht im Innenraum, die Heckscheibe läßt sich separat öffnen. Platz bietet das SUV auf drei Sitzreihen für insgesamt sieben Passagiere.

Mit dem Showcar M3X verrät Chevrolet alias Daewoo schließlich auch die Linie des nächsten Matiz. Der Kleinwagen soll wie der dreitürige Kalos im Frühjahr 2005 auf den europäischen Markt rollen und trotz seiner kompakten Ausmaße (3,50 Meter lang, 1,50 Meter breit) viel Platz im Innenraum bieten. Möglich macht das die vergleichsweise große Höhe von 1,50 Metern in Kombination mit 2,35 Metern Radstand. Besonders auffällig sind an dem Konzeptauto die runden LED-Scheinwerfer; kurze Karosserieüberhänge, pfeilförmige Sicken in der Motorhaube und ein mittig platzierter Doppelauspuff verleihen dem Kleinen einen rundum dynamischen Auftritt. Beim Antrieb setzt Chevrolet allerdings auf Understatement – 64 PS aus einem Liter Hubraum reichen für eine Höchstgeschwindigkeit von gerade 150 km/h.

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