Chinesen kaufen Hummer — 13.10.2009
Hummer süß-sauer
Nach zähen Verhandlungen ist es perfekt: Die GM-Tochter Hummer wird nach China verkauft. Den Zuschlag erhält der Maschinenbauer Sichuan Tengzhong. Es ist die erste "West"-Marke, die an ein chinesisches Unternehmen geht.
Die Gewichte verschieben sich
Noch fehlt allerdings die Zustimmung der amerikanischen und chinesischen Kartellwächter. Außerdem muss Tengzhong die Regierung in Peking überzeugen, dass Hummer profitabel gemacht werden kann und auch sparsamere Fahrzeuge produzieren wird. Der Kauf von Hummer ist ein weiterer Beleg dafür, wie sich die Gewichte in der globalem Autoproduktion verlagern. Vergangenes Jahr hatte der indische Konzern Tata Motors von Ford die Nobel-Marken Jaguar und Land Rover gekauft. Derzeit ist der chinesische Hersteller Geely Favorit im Bieterwettstreit um die schwedische Ford-Tochter Volvo.
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Kommentare zum Artikel (6)
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Darf ich mal über die Luftverpestung lachen? Die paar Hummerchen haben doch keine Stückzahlen. Und es sind Benziner. Da sehe ich viel mehr Gefahr von den Stinkdieseln, die noch immer in Europa umherirren. Und da zähle ich vor allem die LKW zu den großen Übeltätern. Aber das alles sind Peanuts gegen die ach so sauberen Kohlekraftwerke.
"werden die überdimensionalen Geländewagen noch in den Werkshallen".... wieso sollen das überdimensionale Wagen sein? die haben die perfekte grösse!!
Soso, da geht Hummer also nach China...
und sorgt von dort aus für eine kräftige, unnötige Luftverpestung.
Ich hab mich immer gefragt, wofür so ein Klotz eigentlich nötig ist - ausser zum Kriegspielen.
Pfui Deubel
Das heißt Hummel süß-sauel ;)
Unser Weltkügelchen ist dank des Informationszeitalters so klein geworden, da ist eine Globalisierung die zwangsläufige Folge. Also warum nicht diesen Umstand nutzen, um Automobilhersteller und deren Arbeitsplätze zumindest eine Zeit lang zu retten? Ob China oder Indien, beide haben das Potenzial, welches dem Westen inzwischen verlorengegangen ist bzw. andere Länder nie erreichen.