Chinesen kopieren Aston Martin Cygnet

Chinesen kopieren Aston Martin Cygnet Chinesen kopieren Aston Martin Cygnet Chinesen kopieren Aston Martin Cygnet

Chinesen kopieren Aston Martin Cygnet

— 10.12.2014

Neues aus dem Klon-Labor

Die Kopiererei chinesischer Autobauer geht weiter: Jetzt hat es den Aston Martin Cygnet erwischt. Der Dojo Pioneer ist allerdings ein E-Auto.

Zugegeben: Der Aston Martin Cygnet ist ausgelaufen und war für die Briten nicht mehr als ein misslungener Versuch, ihren Flottenverbrauch mit einem Toyota iQ im Edel-Kleid zu senken. Die Optik hat aber offenbar dem chinesischen Autobauer Jiangsu Dao Jue Industrial Corporation so sehr gefallen, dass er den Baby-Aston mit dem Dojo Pioneer gnadenlos kopierte. Da helfen auch minimale Unterschiede bei der Gestaltung der Frontscheinwerfer und Nebelleuchten nicht, ein Klon bleibt ein Klon.

Spätestens am Heck enden die Gemeinsamkeiten mit den Cygnet, dazu ist der Pioneer ein E-Auto.

Von hinten ist der Pioneer den Cygnet allerdings nicht ähnlich, außerdem hat er vier Türen. Technisch sind die Unterschiede ebenfalls gewaltig, denn der 3,52 Meter kurze Pioneer ist ein reines Elektroauto für die Stadt. Er steht auf Mini-Rädern (13 Zoll) und soll trotz Batterie nur 800 Kilo wiegen. Das Motörchen schafft knapp 14 PS, beschleunigt den Cygnet-Klon auf maximal 50 km/h und soll immerhin 120 Kilometer Reichweite haben. Nach acht Stunden an einer 220-Volt-Steckdose soll der Akku wieder zu 80 Prozent voll sein.

Steht A6 drauf, ist aber kein echter Audi A6 drin: Der Jac Refine A6.

Neu ist die Kopier-Taktik aus China schon lange nicht mehr, aber derzeit sind die Klon-Könige wieder besonders aktiv. Ende November 2014 berichteten wir vom Landwind X6, der dem Range Rover Evoque zum Verwechseln ähnlich sieht und gemeinsam mit dem Original auf der Guangzhou Motor Show in China Premiere feierte. Dann folgte der nächste Aufreger: der A6. Das ist, zumindest hierzulande, eine Oberklasse-Limousine von Audi. Das Design und der Name der Ingolstädter Nobelkarosse scheint auch den Chefs des chinesischen Autobauers Jac zu imponieren – zumindest bringen sie im April 2015 eine Limousine auf den Markt, die nicht nur A6 heißt, sondern dem deutschen Original zumindest in Teilen sehr, sehr ähnlich sieht. Vor allem die Front des Chinesen erinnert mit ihrem großen Chromgrill und den geschwungenen Scheinwerfern doch gewaltig an den Audi.

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