Chrompflege

Chrompflege Chrompflege

Chrompflege

— 27.05.2003

Aus Liebe zum Auto

Chrom am Auto muss glänzen. AUTO BILD zeigt, wie das schmückende Metall richtig gepflegt wird.

Da strahlt der Autoliebhaber, wenn es blitzt und blinkt. Etwas Chrom am Auto und die Welt sieht ein wenig glänzender aus. Kein Wunder, wenn unsere Väter auf ihre Autos mit verchromten Stoßstangen und Kühlermasken stolz wie Oskar waren. Mode, Kosten und die intensive Pflege ließen das Chrom in den 80er und 90er Jahren in Vergessenheit geraten. Heute erlebt die Glanzschicht ihre Renaissance.

Allerdings ist Chrom von heute mit dem von gestern nicht mehr zu vergleichen. Denn früher musste das harte, silbrig glänzende Metall den Stahl vor Rost und Umwelteinflüssen schützen, wurde in einem komplizierten Dreischichtverfahren aufgebracht.Tipp: Schimmert das Chrom gelblich, hilft leider keine Pflege mehr. Das Teil muss zum Galvanisieren. Kosten für eine Stoßstange: ab 200 Euro. Heute muss Chrom nur noch schmücken, nicht schützen, wird deshalb auf Kunststoff gedampft und muss nicht mehr so oft poliert werden.

Pflegetipps Kleine Chromteile sind mit einem Lappen und einer Politurpaste schwer zu polieren. Meistens bleibt die Paste in den winzigen Zwischenräumen hängen. Hier helfen Wattestäbchen oder eine weiche Zahnbürste weiter. Motorradfahrer schwören auf "Nevr-Dull": Mit den kleinen Stücken der Watte bleibt keine Ecke unbehandelt. Etwas mühsam, aber effektiv. Eine gute Chrompolitur, zum Beispiel Autosol, kostet im Zubehörhandel zwischen drei und fünf Euro. Außerdem benötigt man zwei weiche Baumwolllappen. Einen zum Auftragen und einen zum Polieren. Für längeren Chromglanz sorgt Wachs, das auch den Lack schützt. Die Versiegelungen aus der Flasche kosten acht bis 14 Euro.

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