Chrysler Jeep Liberty

Chrysler Jeep Liberty

— 26.11.2002

Ein Diesel für Amerika

Chrysler wird Anfang 2004 den Jeep Liberty – heißt bei uns Cherokee – in den USA mit einem Turbo-Dieselmotor anbieten.

Chrysler zeigt sich mutig. Anfang 2004 wird der Jeep Liberty in den USA mit einem Turbo-Dieselmotor mit 2,8 Liter Hubraum angeboten. Dies hat Dieter Zetsche, der Chef der Chrysler Group, auf einem DaimlerChrysler-Innovations-Forum in New York angekündigt.

Die US-Tochter von DaimlerChrysler hat sich allerdings zunächst einmal ein sehr bescheidenes Diesel-Verkaufsziel gesetzt. Chrysler plant im ersten Jahr mit einem Absatz von nur 5000 Liberty-Geländewagen mit Dieselmotor. Zetsche verwies darauf, dass dies der erste kleinere Geländewagen im amerikanischen und kanadischen Markt sei, der mit Dieselmotor angeboten werde.

Es habe während der achtziger Jahre in den USA einen fehlgeschlagenen Versuch gegeben, Diesel-Fahrzeuge einzuführen. Die damalige Dieseltechnologie habe viele schlechte Erinnerungen an rauchende, stinkende und laute Autos hinterlassen. Die heutigen Dieselfahrzeuge seien aber mit Benzinern vergleichbar. Das Dieselmodell werde 30 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als ein vergleichbares Liberty-Modell mit Benzinmotor.

Die USA könnten jährlich rund drei Milliarden Liter Öl einsparen und die Kohlendioxid-Abgase um acht Millionen Tonnen pro Jahr verringern, falls sie entsprechend hohe Diesel-Kaufanteile wie Europa hätte. Zetsche setzte sich für die US-Produktion von sauberen Dieselkraftstoffen durch die Mineralölgesellschaften ein. Diesel sei in Europa wegen des geringeren Schwefelgehalts sechsmal sauberer als in den USA.

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