Batterie: An der Batterie geht bereits bei plus 22 Grad Celsius Außentemperatur fast ein Fünftel der Ladeenergie (4,1 kWh / 19 Prozent) durch Verluste an der Hochvoltbatterie verloren. Bei minus 5 Grad steigt dieser Anteil auf 48 Prozent (9,5 kWh).
Leistungselektronik: Relativ geringe Verluste treten im Bereich der Fahrzeugelektrik auf. Negativ zu Buche schlagen die für das 12-Volt Bordnetz benötigte Energie (0,68 kWh), zum Beispiel für den Betrieb von Steuergeräten und Beleuchtung. Hinzu kommen ...
... geringe Verluste von 0,2 kWh im Konverter, der die Batteriegleichspannung in Drehstrom für den Elektromotor umwandelt, sowie elektrische Verbraucher wie die Heizung, die im Winterszenario 1,96 kWh benötigt.
Antriebsstrang: Größere Verluste treten zwischen der Leistungselektronik und der verfügbaren mechanischen Antriebsenergie auf. Im Neuen Europäischen Fahrzyklus liegt der Wirkungsgrad hier im Schnitt über 60 Prozent. Auch bei minus 5 Grad fällt er nicht unter 50 Prozent.
Rekuperation: Die Rückgewinnung von Bremsenergie (5,9 kWh) verbessert die Energiebilanz. In den Versuchen bei 22 Grad flossen beim Bremsen 56 Prozent der Bremsenergie als Ladeenergie wieder in die Batterie zurück. Damit steht 18 Prozent mehr Energie für den Betrieb des Fahrzeugs zur Verfügung.
Energieverluste beim Elektroauto 1 von 5
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...wurde bereits früher und heute noch in arktischen Regionen bei Diesel LKWs praktiziert.
Hier wurden und werden die warmen Auspuffgase mit einer Klappe zur Starterbatterie geleitet. Die so aufgeheizte Batterie hat eine wesentlich höhere Kapazität als eine eiskalte Batt. Aufgrund der relativ großen Batteriemasse bleibt diese auch viele Stunden warm....
Eine stromfressende Elektroheizung in einem Elektroauto zeugt eigentlich von einer nicht besonderen Klugheit des Konstrukteures! Es währe besser einen sogenannten Zuheizer bzw. Standheizgerät einzubauen. Solche fossilen (Luft) Heizgeräte sind sehr effektiv und benötigen nur einige zehntel Liter Treibstoff pro Stunde. Mit dieser günstig produzierten Wärme kann man auch gleich die kalte Autobatterie zur Leistungssteigerung aufwärmen - wurde bereits früher und heute noch in arktischen Regionen bei Diesel LKWs praktiziert.
... haben sich die Test und mit Realitätsnähe "..., bei der Frostfahrt arbeitete die Heizung auf Volllast, außerdem waren für jeweils zehn Minuten die Heckscheibenheizung und die Sitzheizung aktiv. Das Gebläse stand zudem auf Automatik. " Ja, so fahre ich auch immer durch die Gegend: 10 min Heckscheibenheizung, 10 min. Sitzheizung und "Heizung, gib alles". Wie weit kommt er denn ohne diese wichtigen Maßnahmen bei -5 Grad?
Aha.
Das bedeutet wohl, dass ein VW Diezzel besser sein soll.