Citroën C4 (2010)

Citroën C4 (2010)

— 01.06.2010

C4 mit Oberklasse-Flair

Citroën lässt den neuen C4 von der Leine. Der Kompakte präsentiert sich als Stilmix zwischen C5 und C3. Innen geht es nobel zu – mit Sicherheitssystemen aus höheren Klassen.

Größer, sparsamer und besser ausgestattet: Citroën schickt den C4 in die nächste Runde gegen den Platzhirsch VW Golf. Und weil das in Deutschland ein durchaus schwieriges Unterfangen ist, wirft der kompakte Franzose so einiges in die Waagschale. Er ist 4,33 m lang (plus fünf Zentimeter gegenüber dem Vorgängermodell, der Golf misst 4,20 Meter), 1,79 m breit (plus zwei cm) und 1,49 m hoch (plus drei cm). So soll der C4 reichlich Platz haben und außerdem mit 408 Litern der Kofferraum-Krösus in der Kompaktklasse werden. Bei der Optik bleibt Citroën konsequent: Der C4 erinnert vorne klar an den großen Bruder C5, hinten zitiert er den kleineren C3. Dabei ist er kein Krawallo, sondern sucht eher die schlichte Eleganz. Die klare Trennung zwischen Fünftürer und Dreitürer wird es auch künftig geben, wobei der Dreitürer auf Sport und Noblesse setzt und als DS4 kommen dürfte. Wie der aussehen könnte, verrät uns die Genf-Studie DS High Rider.

Überblick: News und Tests zum Citroën C4

Das Heck ist optisch nah beim kleinen Bruder C3 angesiedelt.

Zum Start gibt es bereits sogenannte Mikro-Hybridversionen namens "e-HDi", die mit der neuesten Generation eines Start-Stopp-Systems ausgestattet sind und einen CO2-Ausstoß von 109 g/km aufweisen; prestigeträchtige 99-Gramm-Kandidaten sollen schon bald folgen. Umgerechnet ergibt das einen Verbrauch zwischen 3,9 und 4,8 Litern – das kann sich sehen lassen, ist aber auch längst keine Sensation mehr. Allein fünf Gramm CO2 pro Kilometer sollen neue "Energy Saver"-Reifen von Michelin sparen, obendrein hat Citroën das Gewicht gedrückt und fleißig "grüne" Werkstoffe (15 Prozent) aus recyelbaren Kunststoffen verwendet.

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Innen sieht der C4 gediegen aus. Typisch für Citroën ist das vollgepackte Lenkrad.

Weil man mit Sparsamkeit allein aber kaum Kunden in die Showrooms lockt, rüstet Citroën den C4 zur kompakten Businessklasse auf. Es gibt ein System zur Überwachung des toten Winkels, einen "programmierbaren Geschwindigkeitsregler und -begrenzer" und den Notruf-Dienst Citroën "eTouch" mit automatischer Lokalisierung. Auch die Sitze mit elektrisch verstellbaren Lordosenstützen und Massagefunktion vorn, die flexible Farbe der Instrumentenbeleuchtung, polyphone Warn- und Signaltöne oder eine individuelle anpassbare Intensität der Klimatisierung finden sich sonst eher in höheren Fahrzeugklassen. Als Dreingabe bietet Citroën eine 230 Volt-Steckdose, ein Audiosystem mit "Raumklang" und ein elektronisches Wartungsheft sowie einen sogenannten "Eco Driving-Dienst" via Internet. Wo der neue C4 Premiere feiert, verrät Citroën noch nicht – wir tippen mal auf den Pariser Autosalon 2010.

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