Citroën C4 Picasso

Citroën C4 Picasso Citroën C4 Picasso

Citroën C4 Picasso

— 03.08.2006

Der Künstler-Bruder

Zuwachs in der Van-Szene:. Im Herbst 2006 kommt Citroëns neuer C4 Picasso. Ein Picasso mehr, denn der alte bleibt bis 2009 in der Ausstellung.

Vielleicht ist es nur eine vorübergehende Phase, dass Citroën zwei unterschiedliche Autos auf einen Künstlernamen tauft: Picasso. Nach dem Kompakt-Van Xsara Picasso folgt im Herbst der C4 Picasso, ohne den sechs Jahre alten Namens-Pionier abzulösen. Und im nächsten Jahr soll noch ein Van auf C4-Plattform nachgeschoben werden. Eine sportliche Version mit fünf Sitzen und coupéhaft gezeichnetem Heck. Etwa noch ein Picasso?

Citroëns derzeitiges Motto lautet wohl: kubistische Familienvans oder Picassos für alle. Die Kunst besteht darin, keine Doubletten zu produzieren, sondern unterschiedliche Vans für unterschiedliche Zielgruppen zu bauen. Deshalb wird sich der neue C4 Picasso vom alten Xsara distanzieren. Mit 4,59 Metern rückt er mehr in die Nähe des Oberklasse-Vans C8. Auch beim Preis, der bei geschätzten 21.000 Euro starten dürfte.

Luftig und leicht: Die Panorama-Windschutzscheibe öffnet im C4 Picasso ganz neue Horizonte.

Der Fahrer blickt durch eine Panorama-Windschutzscheibe, die ganz neue Perspektiven eröffnet. Kunst am Bau – auch im Innenraum, wo die klassische Mittelkonsole einfach wegfällt. Vorausgesetzt, der Picasso ist mit dem neuen, automatisierten Getriebe ausgestattet, das über einen Wählhebel am Lenkrad bedient wird. Mit Schaltwippen flippert der Fahrer durch sechs Gänge. Kombiniert wird das automatisierte Schaltgetriebe mit einem Zweiliter-Benziner (143 PS) und zwei Dieseln (109, 136 PS). Den 1,6-Liter-Einstiegsbenziner (125 PS) aus dem C5 wird Citroën vermutlich auch anbieten, mit manuellen Fünfganggetriebe.

Weiterhin im Citroën-Programm: der Xsara Picasso ab 18.450 Euro.

Natürlich besitzt auch der neue Van eine hydropneumatische Federung, die hohen Komfort und ein ausgeglichenes Fahrzeugniveau auch bei voller Beladung garantiert. Die größte kreative Leistung soll im Kofferraum stecken. Ohne die Kopfstützen abzunehmen (und mit nur einem Handgriff), verschwindet die zweite Sitzreihe im Fahrzeugboden. Die letzte Reihe lässt sich ebenfalls in den Boden verbannen. Das Einfädeln auf die hinteren Sitze erleichtert ein Sessel-Mechanismus wie im Kino: Die Sitzfläche klappt nach oben, dann führt das Sitzpaket auf Schienen vor. Sind alle Sitze im Fahrzeugboden verstaut, erreicht der Kofferraum (576 Liter) mit 1951 Litern Rekordmaß. Zum Beladen des Gepäckabteils in engen Parklücken kann die Heckscheibe heruntergefahren werden wie früher beim Simca 1501 Break. Ein tolles Kunststück.

Autor: Margret Hucko

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