Citroën DS High Rider

Citroën DS High Rider Citroën DS High Rider

Citroën DS High Rider auf dem Genfer Autosalon 2010

— 12.02.2010

Erster Ausblick auf den C4

Citroën zeigt auf dem Genfer Autosalon 2010 die Studie DS High Rider. Der hohe Dreitürer kommt mit einem Diesel-Hybrid-Antrieb und ist ein Vorbote des kommenden Citroën C4.

Citroën baut seine DS-Baureihe konsequent aus und hat mit dem DS High Rider die nächste Attraktion auf fette 19-Zoll-Räder gestellt. Die kompakte Studie steht auf dem Genfer Autosalon 2010 (4. bis 14. März) und sieht nicht nur gut aus, sondern soll als Diesel-Hybrid auch die Umwelt schonen. Und sie soll den Spagat zwischen kompakten Abmessungen (Länge: 4,26 Meter, Breite 1,82 m, Höhe 1,48 m) und reichlich Platz im eleganten Coupékleid schaffen. Dazu tragen die extrem kuzen Überhänge bei. Vorn hat der DS High Rider im wahrsten Sinne des Wortes eine große Schnauze, der riesige Grill wird flankiert von weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern und großen seitlichen Lufteinlässen, die wie beim DS3 durch LED-Tagfahrlicht hervorgehoben werden. Sieht fein aus – und erlaubt Rückschlüsse auf die kompakte Citroën-Zukunft. Ohne Stelzen-Fahrwerk und DS-Schmuck steht da einfach nur der kommende Citroën C4 als Dreitürer.

Zur Sonderseite: Die Stars vom Genfer Autosalon 2010

Der Abgang gerät mit Doppelrohrauspuff und Dachspoiler sportlich.

DS-typisch auch die weit in das Dach gezogene Windschutzscheibe. Der Name High Rider kommt nicht von ungefähr, der Franzose sieht aus wie ein hoch gelegtes Coupé. Das Dach ist mit Stoff bezogen und fällt nach hinten relativ steil ab, trotzdem soll der High Rider selbst im Fond ordentlich Platz bieten. Die B-Säule hat Citroën weggelassen und die Seitenlinie mit weit ausgestellten hinteren Kotflügeln samt einer halbrunden Sicke rausgeputzt, das wirkt alles sehr dynamisch. Eine breite Chromleiste unter den Seitenscheiben verstärkt den markanten Auftritt. Das gilt auch für das Heck, das mit LED-Leuchten, Doppelendrohr und Dachspoiler den Sportler mimt.

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Die 19-Zoll-Felgen sind laut Citroën "diamantgeschliffen".

Doch der DS High Rider protzt nicht nur mit seiner Optik: Er kombiniert einen Dieselmotor samt Partikelfilter für die Vorderachse mit einem Elektromotor an der Hinterachse, der sich im rein elektrischen ZEV-Modus (Zero Emission Vehicule) bewegen lässt. Das sorgt für ein sattes Drehmoment und einen Allradantrieb, der zusätzliche Sicherheitsreserven birgt. Das hat Konzernschwester Peugeot bereits im 3008 Hybrid vorgeführt, dort werkelt ein 163-PS-Diesel in Kombination mit einem 37 PS starken E-Motor. Citroën verrät noch keine Leistungsdaten, doch es dürfte klar sein, dass Konzernmutter PSA auch für den High Rider diese Technik verwendet. Das Konzept ist stimmig, schicke Schale, sauberer Kern. Mal sehen, ob der High Rider demnächst in ähnlicher Form kommt – vielleicht als DS4.

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