Citroën DS2 auf Basis des C3 — 19.11.2009

So kommt die Ente zurück

Jede Auto-Nation hat ihre Kleinwagen-Helden. Wir Deutschen haben den VW Käfer, die Italiener den Fiat 500 und die Franzosen die Ente. Jetzt soll der 2CV als DS2 wiederauferstehen.

Mehr als fünf Millionen Exemplare des Citroën 2CV, besser bekannt als "Ente", wurden zwischen 1948 und 1990 weltweit verkauft. Jetzt macht Citroën Ernst: Das Kultmobil soll wiederauferstehen – auf der Plattform des C3. Das Design orientiert sich an der Studie REVOLTe, die auf der IAA im September die Zuschauer faszinierte. Die markante Front zeigt das typische Markengesicht mit gro ßem Doppelwinkel, das Heck nimmt deutliche Anleihen beim historischen Original. Einzig das Rolldach bleibt auf der Strecke – vorerst.

Eine Hybrid-Ente bleibt Wunschdenken

Anders als das Äußere wird es die Hybrid-Technik der Studie nicht in die Serie schaffen. Mit Dreizylinder-Benzinern zwischen 70 und 100 PS und einem 70-PS-Diesel geht es – typisch Ente – deutlich bodenständiger zu. Dafür bleiben die Preise im Rahmen. Der DS2 soll rund 13.000 Euro kosten – und ist damit günstiger als der Plattformspender C3.

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AndréLeMar
06.04.2010, 22:38Uhr

Ich denke mal, man sollte sich nicht zu sehr damit aufhalten, ob das nun eine Ente ist oder nicht. Es ist schlichtweg ein neu gestaltetes Auto, bei dem man sich ein kleines bißchen aus der Vergangenheit geliehen hat. Wer eine neue Ente erwartet, sollte sich eine Original-Ente zulegen. Schade um die ganzen Diskussionen, ob ein DS 2 oder DS 3 Sinn macht. Wenn's Spaß macht un gefällt, hat's auch seinen Sinn. Mir gefällt die geziegte DS 2-Variante allemal, da sie sich vom ganzen Formen-Einheitsbrei meiner Meinung nach schnittig abhebt.

Antntreiber
24.11.2009, 23:21Uhr

Na, prima, is ja von der Ente kaum zu unterscheiden:
vier Türen, Rollverdeck, Klappfenster, vom Korb mit Eiern gar nicht zu reden :-)
Pierre-Jules Boulanger schau owa !!!!

gibi
24.11.2009, 14:19Uhr

Die Philosophie stimmt.

Erinnerungen an die Studentenzeit in den 70`gern werden wach.

RetroCar
24.11.2009, 00:45Uhr

Alle Kultautos waren nur ein zweckmäßiges Mittel zur Mobilmachung.
Der Käfer mit seiner braunen Geschichte damit das Volk zufrieden ist und später mit der selben Idee als Volkswagen aufgelegt.
Der Mini war ein kleines/günstiges Auto für die britische Familie, genauso wie der 500 für die Italiener bzw. dann in Lizenz auch für andere Länder.

Keins der Retro-Fahrzeuge hat noch die Intention des Uranems, sie sind alle nur noch Mode-Accessoires.

JPnyc
23.11.2009, 19:54Uhr

Als ehemaliger Entenfahrer kann ich nur müde lächeln über dieses "Ding" welches Citroën (mal wieder) als die "neue Ente" präsentiert.
Als die echte Ente entstand, war sie nicht wie heute Mittel zum Selbstzweck sondern einfach nur zweckmässiges Mittel (zur Fortbewegung) und zufällig auch anders als alle anderen.
Man muss einfach mal Ente gefahren sein, um das zu verstehen.
Aber trotzdem würde ich mir heute wahrscheinlich keine Ente mehr kaufen und daher vertehe ich auch etwas das Dilemma der Designer ...

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