Citroën DS3/Ford Fiesta/Suzuki Swift: Test
— 23.01.2012Diese Mini-Sportler machen richtig Spaß
Kleines Auto, viel Wumms. Nicht gerade eine neue Idee, aber noch immer eine sehr unterhaltsame – wie Suzuki Swift Sport, Ford Fiesta S und Citroën DS3 beweisen.
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Überblick: Alle News und Tests zum Suzuki Swift
So beschleunigt er den nur zwei PS schwächeren, 58 Kilo schwereren Fiesta aus. Der Swift kann jetzt mehr als Krawall, bietet trotz der strammen Fahrwerkabstimmung noch einen bekömmlichen Rest an Federungskomfort, bequeme Sitze, ist reichhaltig ausstaffiert samt Bluetooth, Xenonlicht sowie Keyless-Go und lässt sich leicht bedienen. Dazu kommt das – bis auf den kleinen Kofferraum – gute Raumangebot. Aber keine Sorge, der Swift Sport hat in seiner zweiten Generation den wilden Charakter nur geglättet, kaum gezähmt. Das zeigt er später auf dem abgesperrten Handlingkurs. Der Motor quirlt bis 7000 Touren, zerrt mit seiner Kraft an den Vorderrädern, die zackige, auf der Autobahn zu zappelige Lenkung führt ihn präzise um Kurven. Wobei sich zur Richtungsänderung auch seine Lastwechsel nutzen lassen. Fuß vom Gas, und der Swift kickt mit dem Heck. Weil das ESP erst spät, dann aber resolut eingreift, bietet sich Könnern die Möglichkeit, das Übersteuern in ihre Ideallinie einzuplanen. Und allen, die es übertreiben, schnell die Chance, das Grün neben der Strecke abzurupfen. Geglätteter Charakter? Ja, nee, is' klar.Überblick: Alle News und Tests zum Ford Fiesta
Dagegen wirkt der Fiesta erst mal zahm. Auch als S bleibt er eben vor allem ein Fiesta. Und damit ein solider, praktischer und geräumiger, wenn auch schlecht überschaubarer Kleinwagen. Die ersten paar Kilometer denkst du dir, mit dem könnte deine Oma zum Tanztee zuckeln. Könnte sie auch, so brav wie er durch die Stadt öddelt. Aber dann probierst du, ob er dreht, und merkst, wie er über 4000 Touren loslegt und einfach immer weiter hochtourt. Erst am Ende der Drehzahlmesserskala rät ein blinkender Pfeil zum Hochschalten. Dann mit dem hoch positionierten Hebel den nächsten der fünf kurz übersetzten, leierig schaltbaren Gänge nachlegen – und wieder hochjubeln bis zum Pfeilblitzen. Je heftiger du den Fiesta rannimmst, desto besser wird er. Mit seinem hervorragend abgestimmten, agilen Fahrwerk, der präzisen, rückmeldungsintensiven Lenkung. Auch der Fiesta schwenkt bei Lastwechseln mit dem Heck, aber etwas sachter und leichter kontrollierbar als der Swift. Federte er zumindest ein wenig, krakelte er nicht so übertrieben und böte er bei seinem ohnehin hohen Preis mehr Ausstattung, dann könnte er dem Swift gefährlich werden. So aber muss er sich im Endergebnis wegen hoher Kosten selbst dem Citroën DS3 geschlagen geben.ANZEIGE
Überblick: Alle News und Tests zum Citroën DS3
Brav und unbeteiligt kurvt der DS3 um den Handlingkurs, vom ESP strikt und früh eingebremst, von der rückmeldungsarmen Lenkung wenig präzise geleitet. Sorgenfrei, aber nicht das, was man von einem starken Kleinwagen erwartet. Ansonsten leistet sich der Citroën kaum Schwächen – bis auf schlechtere Bremswerte und Bedien-Nervereien (der Entwickler der Radiobedienung muss etwas gegen seinen Chef in der Hand haben. Oder gegen den PSA-Vorstand. Sonst hätte man ihn damit nicht durchkommen lassen). Stattdessen punktet sich der DS3 mit ordentlicher Verarbeitung, viel Platz, bester Rundumsicht, niedrigem Grundpreis sowie günstigen Wartungs- und Fixkosten auf Platz zwei. So ist der Citroën DS3 ein schicker, kompetenter, gut motorisierter Kleinwagen für alle Tage. Aber kein heißer kleiner Renner wie Fiesta S und Swift Sport, für die du selbst an diesigen Wintermorgen zu früh aufstehst, um über leere Straßen zu toben.| Fahrzeugdaten | Citroën | Ford | Suzuki |
|---|---|---|---|
| Motor | Vierzylinder, vorn quer | Vierzylinder, vorn quer | Vierzylinder, vorn quer |
| Ventile/Nockenwellen | 4 pro Zylinder/2 | 4 pro Zylinder/2 | 4 pro Zylinder/2 |
| Nockenwellenantrieb | Kette | Zahnriemen | Kette |
| Hubraum | 1598 cm³ | 1596 cm³ | 1586 cm³ |
| kW (PS) bei 1/min | 88 (120)/6000 | 99 (134)/6700 | 100 (136)/6900 |
| Nm bei 1/min | 160/4250 | 160/4250 | 160/4400 |
| Vmax | 190 km/h | 195 km/h | 195 km/h |
| Getriebe | Fünfgang manuell | Fünfgang manuell | Sechsgang manuell |
| Antrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb |
| Bremsen vorn/hinten | Scheiben/Scheiben | Scheiben/Scheiben | Scheiben/Scheiben |
| Testwagenbereifung | 195/55 R 16 H | 205/40 R 17 V | 195/45 R 17 W |
| Radgröße | 5,5 x 16" | 7 x 17" | 6,5 x 17" |
| Abgas CO2 | 136 g/km | 139 g/km | 147 g/km |
| Verbrauch* | 7,9/4,8/5,9 l | 8,0/4,8/5,9 l | 8,4/5,2/6,4 l |
| Tankinhalt | 50 l/Super | 42 l/Super | 42 l/Super |
| Vorbeifahrgeräusch | 74 dB (A) | 74 dB (A) | 73 dB (A) |
| Anhängelast gebr./ungebr. | 1150/570 kg | 900/520 kg | 1000/400 kg |
| Kofferraumvolumen | 285–980 l | 281–965 l | 211–892 l |
| Grundpreis (wird bewertet) | 17.700 Euro | 19.500 Euo | 18.490 Euro |
| *innerorts/außerorts/gesamt auf 100 km | |||
| Messwerte | Citroën | Ford | Suzuki |
|---|---|---|---|
| Beschleunigung | |||
| 0–50 km/h | 3,3 s | 3,2 s | 3,0 s |
| 0–100 km/h | 10,2 s | 9,0 s | 8,5 s |
| 0–130 km/h | 15,9 s | 14,7 s | 13,8 s |
| Elastizität | |||
| 60–100 km/h | 9,6 s (4. Gang) | 10,7 s (4. Gang) | 9,1 s (4. Gang) |
| 80–120 km/h | 14,2 s (5. Gang) | 16,9 s (5. Gang) | 20,6 s (6. Gang) |
| Leergewicht/Zuladung | 1116/438 kg | 1126/374 kg | 1068/412 kg |
| Gewichtsverteilung v./h. | 63/37 % | 60/40 % | 63/37 % |
| Wendekreis links/rechts | 10,7/10,6 m | 11,0/11,2 m | 11,3/11,1 m |
| Bremsweg | |||
| aus 100 km/h kalt | 39,2 m | 35,7 m | 35,6 m |
| aus 100 km/h warm | 38,8 m | 35,5 m | 35,7 m |
| Innengeräusch | |||
| bei 50 km/h | 59 dB (A) | 62 dB (A) | 60 dB (A) |
| bei 100 km/h | 68 dB (A) | 69 dB (A) | 68 dB (A) |
| bei 130 km/h | 73 dB (A) | 75 dB (A) | 75 dB (A) |
| Testverbrauch – CO2 | 7,4 l S – 176 g/km | 7,1 l S – 168 g/km | 7,5 l S – 177 g/km |
| Reichweite | 670 km | 590 km | 560 km |
Kleine Spaßmacher im Punkte-Wettstreit
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29.01.2012 21:40Uhr
Aber wie habe Ihr es geschafft beim Citroen auf einen Verbrauch von 7,4 l S zu kommen.
Ich fahre einen Peugeot 207, und habe einen Durchschnittsverbrauch von 6,6 Liter und fahre nicht gerade langsam mit Ihm.
Die Höchstgeschwindigkeit beim Suzuki Swift Sport ist wohl eine enttäuschung. 134 PS, 6 Gänge aber nur einen Höchstgewindigkeit von 195 kmh/ ausserdem ist der Verbrauch viel zu hoch, dafür dass der Swift 6 Gänge hat.
28.01.2012 12:19Uhr
26.01.2012 23:23Uhr
...Bereits nach 8,0 Sekunden liegt Tempo 100 an...
...Dass die Bremsanlage dem Temperament gewachsen ist, belegen die Messwerte – mit 34,6 (kalt) und 34,5 Metern (warm) verzögert der Suzuki Swift Sport auf Porsche-Niveau. Der Testverbrauch fällt mit 7,1 Litern pro 100 Kilometer erfreulich niedrig aus...
26.01.2012 19:50Uhr
25.01.2012 19:54Uhr
UND..........................
NA?
ihr wisst es nicht ?
....
Na was wohl!
sie beschützen meine familie !!