Citroën EGGO: Vorstellung

— 25.10.2011

Überraschungsei

Citroën zeigt auf der Auto Design Messe 2011 in Kroatien ein echtes Überraschungsei. Der extrem futuristische EGGO wird von Radnabenmotoren elektrisch angetrieben.

Wenn sich Designer so richtig austoben dürfen, sind die Ergebnisse oft bemerkenswert. Im Fall des Citroën EGGO hat die Designerin Damnjan Mitic ihre Vorstellung eines Stadtautos für die Zukunft entworfen und dafür auf der Auto Design Messe in Kroatien einen Preis abgeräumt. Der Name EGGO ist kein Zufall, denn der Begriff "Egg" aus dem Englischen ist eindeutig an die Form des Stromers angelehnt. Die eiförmige Karosserie sieht mit den freistehenden Rädern fast aus, als würde sie auf Stelzen stehen. Den Antrieb übernehmen vier Elektromotoren, die direkt in den Radnaben sitzen. Deren Versorgung mit Strom erfolgt über Solarzellen auf dem Dach.

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Der Name EGGO ist Programm: Die Citroën-Studie ist ein Ei auf Rädern.

Doch die Form des EGGO ist nicht nur optisch ein Knaller, sie ist auch überaus praktisch. Obwohl das Ei nur 2,45 Meter kurz ist, genießen zwei Passagiere wegen der großzügig verbauten Glasflächen einen sehr guten Überblick. Sie entern den Innenraum über Türen, die schräg nach oben klappen. Weil der EGGO 1,79 Meter hoch baut, sind unterhalb der Türen Trittbretter verbaut. Mit der Dachreling und dem Heckspoiler mutet die Studie in Kombination mit den schmalen Scheinwerfern an wie ein Insekt auf Rädern. Die Heckklappe öffnet in zwei Teilen nach oben und unten. Innen geht es minimalistisch zu: Zwei Rundinstrumente stecken in einer Chromhülle, ein schlicht gestalteter Wählhebel ist in die freischwebende Mittelkonsole integriert. Designerin Mitic setzt auf einen kühlen Materialmix aus hellem Leder, dunklem Kunststoff und einem Schuss Chrom. Chancen auf eine Serienfertigung hat der EGGO nicht.

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Kommentare zum Artikel (8)

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Raffus
14.02.2012, 00:21Uhr

Robby und Tobi und das Flibatüt. So ein tolles Ding. Wenn das Gewicht stimmt könnte dies ein Renner werden. Ein Genuss durch die Landschaft zu fahren mit der neu entdeckten Langsamkeit. Hut ab für die Designerin, mehr Frauen in entscheidende Positionen und die Vernunft kehrt wieder auf die Erde zurück. Leicht, luftig und lebensfroh. Aber hallo Citroen, ihr habt da einen richtigen Smart-Overkill und lässt den einfach in der Schublade verschwinden, ich kanns einfach nicht glauben.

Schwatten33
06.11.2011, 19:15Uhr

Das Ding ist der Hammer. Da werden bei den Standard-Designern Gehirnströme freigeschaltet. Dann noch den Fiat - 500 Motor rein, oder von Bosch ein Rasenmäher und die Entwicklung kann weiter gehen. Wo holt Citroen blos die Macher her?
Weiter so, die Jugend wartet schon, aber die Mausi will auch mitfahren!

OLD YETI
28.10.2011, 20:46Uhr

Wuinderbare Idee - schaut viu cool aus. Besser als Colani - weit besser. Alesi kann noch
mithalten.
Ich würde es sofort kaufen - hihihihi

Hm
27.10.2011, 11:38Uhr

nette Designer-Übung, mehr wohl nicht. Und möglicherweise angestrebte aerodynamische Qualitäten zu Lasten der Alltagstauglichkeit erscheinen bei einem Stadtauto eher widersinnig. Aber vielleicht läßt die Karre sich für die Autobahn ja 50cm absenken und wird dann zum Racer...

rocko
26.10.2011, 22:13Uhr

Vielleicht könnte man sowas als Quad bauen und dann als Motorrad fahren.

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