Citroën Survolt in Le Mans — 08.07.2010
Survolt auf der Rennstrecke
Citroën schickt seine Studie Survolt in Le Mans auf die Rennstrecke. Dort soll der Stromer Sportlerqualitäten beweisen. Dazu verraten die Franzosen technische Daten und zeigen neue Bilder und ein Video.
Auf dem Genfer Salon 2010 hat
Citroën den
Survolt vollmundig als "Kombination aus Glamour und Extravaganz der Haute Couture mit der Dynamik des Motorsports" vorgestellt. Wir waren uns relativ sicher: Auf der Rennstrecke werden wir den Elektro-Flitzer nie sehen. Doch genau das machen die Franzosen jetzt und lassen den Survolt auf der legendären Rennstrecke von Le Mans von der Leine. Am 10. Juli 2010 kommt es um 13.30 Uhr zum spannungsgeladenen Rollout. Am Steuer wird die erfahrene Rennfahrerin Vanina Ickx sitzen. Und erstmals lässt sich Citroën auch in die Karten schauen, was der Survolt so aus den Batterien kitzelt.
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Der Kompaktsportler (3,85 m Länge, 1,87 Breite, 1,20 Höhe) hat einen Rohrrahmen, ein flaches Heck mit Spoiler und eine Karosserie aus Carbon, wie es sich für einen Sportwagen gehört. Unter Strom gesetzt wird er von zwei Elektromotoren, die zusammen 300 PS bei 5000/min leisten, so soll der Survolt immerhin 260 km/h schnell sein. Weitere Eckdaten: Mit 1150 Kilo ist der Survolt ein Leichtgewicht, der in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h sprintet und den Kilometer mit stehendem Start in weniger als 22 Sekunden bewältigt. Seine zwei Lithium-Ionen-Batterien wiegen je 140 Kilo und erlauben laut Citroën mit einer Kapazität von 31 kWh eine Reichweite von rund 200 Kilometern. Sie können über eine spezielle Ladestation in nur zwei Stunden aufgeladen werden, der E-Franzose nimmt aber auch Futter aus der Standard-Steckdose, dann braucht er zehn Stunden, um die Akkus wieder aufzuladen.
Kommentare zum Artikel (3)
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Schönes Design, aber mit Umweltfreundlichkeit haben Akkus allgemein nichts zu tun. Benzin oder Wasserstoff ist viel Umweltfreundlicher. Die meisten Akkus sind hochgiftiger Sondermüll - ein Krümel reichen um alle Fische in einem Aquarium zu töten. Wenn Akkus recyclet werden können nur ca. 80 % recyclet werden. Was für giftige Chemikalien dafür benötigt werden möchte ich gar nicht wissen.
Sehr schönes Auto. Wenn der Preis stimmt, könnte man damit auch die antiquierten Proleten unserer Zeit überzeugen, von der selbst tiefergelegten Bastelarbeit mit dicken Auspuffrohren, auf den Survolt umzusteigen.
Endlich traut sich jemand einen riesen schritt nach vorne.
Und die Deutschen Automoilherstellen schauen nur zu...