Citroën Xsara Picasso 1.6 HDi Exclusive

Citroën Xsara Picasso 1.6 HDi Exclusive Citroën Xsara Picasso 1.6 HDi Exclusive

Citroën Xsara Picasso 1.6 HDi Exclusive

— 09.06.2004

Picassos neue Linie

Citroën retuschiert seinen Familien-Van leicht und schenkt ihm einen neuen, rußarmen Dieselmotor.

Die Form folgt der Funktion

Großes Kunstwerk? Nennen wir den Familienvan lieber ein praktisches Gesamtwerk. Auch wenn Citroën uns mit dem Namen "Picasso" ein Auto wie gemalt verspricht. Form folgt Funktion beim Franzosen. Das gilt auch für die kleinen Retuschen, die der Hersteller jetzt vorgenommen hat. Picassos neue Linie bestimmt vor allem der 1,6-Liter-Dieselmotor mit Rußpartikelfilter. Weil der Motor mehr Platz braucht, wölbt sich die Motorhaube stärker als bislang, und der schwarze Lufteinlass wächst in die Breite.

Über den Klarglasscheinwerfern sitzen integrierte Blinker, die aussehen, als zöge der Van die Augenbrauen hoch. Am Heck signiert Picasso den Wagennamen mit neuer Handschrift. Kleinigkeiten. Das größere Werk vollbringt Citroën unter der Motorhaube. Denn der neue 109-PS-Diesel – entstanden in Zusammenarbeit mit Ford – fährt dank Filter rußarm und erfüllt die Abgasnorm Euro 4. Was für den Besitzer bedeutet, dass er bis Ende 2005 keine Steuern zahlen muss. Anders als beim 2.0 HDi (90 PS), den Citroën weiterhin im Programm lässt.

Unauffällig und gut läuft der Common-Rail-Diesel. Nach einer kleinen Anfahrschwäche ziehen die 109 PS auch bei niedrigen Touren kräftig durch und appellieren an das Gefühl des Fahrers: Einen Drehzahlmesser gibt es im Picasso nicht. Dafür Digitalinstrumente im Zentrum des Cockpits. So sieht wohl Gleichberechtigung beim Autofahren aus. Einer fährt, und alle, also auch die Gäste auf den drei Einzelsitzen im Fond, reden mit: über Tempo oder Spritverbrauch. Der liegt im Schnitt bei 6,6 Litern; kommod gefahren, reichen auch fünf Liter. Nach Herstellerangaben ist er damit der sparsamere der beiden Diesel, obwohl er immerhin 19 PS mehr leistet.

Technische Daten und Bewertung

Dank einer Overboost- Funktion (kurzzeitige Ladedruckerhöhung) kann er außerdem zügiger überholen, protzt bei 2000 Touren mit 260 Newtonmeter maximalem Drehmoment (statt 240 Nm bei 1750/min). Leistungsstärker ist auch der Rußpartikelfilter der zweiten Generation geworden. Erst nach 120.000 Kilometern muss der Filter ersetzt werden, statt wie bislang bei 80.000 Kilometern. Doch ohne Zugaben kommt das System immer noch nicht aus. Ein Additiv hilft den Rußpartikeln, schneller zu verbrennen. Vielleicht geht es in Zukunft aber auch ohne Hilfsmittel. Ingenieur-Kunst sei Dank.

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