CO2-Debatte

CO2-Debatte

— 29.01.2007

Hersteller gegen EU-Gesetz

Europa droht mit scharfen CO2-Gesetzen. Die Autohersteller sind sauer und sehen "die Zukunft der deutschen Autoindustrie" in Gefahr.

Die Pläne der EU für mehr Klimaschutz sorgen für Zündstoff: Die deutschen Autohersteller und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) befürchten den Verlust Zehntausender Jobs, sollte die EU per Gesetz den Bau klimafreundlicherer Fahrzeuge erzwingen. Autoexperten und Umweltpolitiker warfen den Konzernen dagegen vor, die Entwicklung verschlafen zu haben.

Die EU-Kommission greife "nachhaltig in die Zukunft der deutschen Automobilindustrie ein", heißt es in einem Brief, den Norbert Reithofer (BMW), Bernhard Mattes (Ford), Hans Demant (Opel), Martin Winterkorn (Volkswagen) und Dieter Zetsche (DaimlerChrysler) unterschrieben. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas will die Autobauer verpflichten, den CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen bis 2012 um ein Viertel zu vermindern. Das Bundesumweltministerium betonte, die Senkung von Emissionen sei Teil des Koalitionsvertrags.

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