US-Präsident Barack Obama

CO2-Grenzen für US-Autos

— 26.01.2009

Obama macht Druck

Der neue US-Präsident Barack Obama will die Spritfresser von den Straßen verbannen. Dazu sollen die Bundesstaaten eigene CO2-Grenzen festlegen. Vorgänger George W. Bush hatte das abgelehnt.

Barack Obama gibt Gas: Der neue US-Präsident will die amerikanische Autoindustrie zur Produktion abgasärmerer Autos bewegen. Dazu will er einzelnen Bundesstaaten erlauben, eigene Emissionsgrenzen für Autos festzusetzen. Wie "Washington Post" und "New York Times" in ihren Online-Ausgaben berichten, wolle Obama bereits am 26. Januar 2009 entsprechende Schritte bekannt geben. Dazu wolle Obama die US-Umweltbehörde (EPA) anweisen, eine 2007 erlassene Anordnung aufzuheben. Damals hatte es die EPA Kalifornien untersagt, auf eigene Faust strengere Abgaswerte für Autos zu erlassen. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger wollte 2007 eine Regelung einführen, die die Autoindustrie gezwungen hätte, bis 2016 Autos zu bauen, die rund 30 Prozent weniger Schadstoffe ausstoßen. Die EPA hatte den Antrag Kaliforniens abgelehnt, 13 andere US-Bundesstaaten hatten damals ähnliche Pläne.

Gegen den Druck der Automobilindustrie

Die Entscheidung der Behörde war 2007 auf heftige Kritik gestoßen. US-Medien berichteten, die Entscheidung der Regierungsbehörde sei eine Reaktion auf massiven Druck der Autoindustrie gewesen. "Kalifornien und den anderen Bundesstaaten das Recht zu geben, den Abgasausstoß zu regeln, ist einer der drastischsten Schritte, die Obama unternehmen kann, um der Umweltpolitik rasch seinen eigenen
Stempel aufzudrücken", schreibt die "New York Times". Mit seinem Schritt würde Obama die Industrie zwingen, benzinsparendere Autos zu bauen.

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