DiRT 3

Computerspiel: DiRT 3 für PS3, XBox 360 und PC

— 26.05.2011

Schmutzige Angelegenheit

Staub, Schotter, Sand, dazu wilde Drifts und spektakuläre Sprünge. Der dritte Teil der DiRT-Spielereihe spart nicht mit schmutzigen Details. Björn Marek hat das Spiel für autobild.de angespielt.

Mit der neuesten Evolutionsstufe der DiRT-Spiele kehren die Entwickler von Codemasters (endlich) zurück zu den Wurzeln der Rennspielerei. DiRT 3 bietet drei Mal mehr Rallye-Inhalte als beim Vorgänger, dazu gibt's doppelt so viele Strecken – jetzt sind es über 100. Als Rennfahrer kämpft sich der Spieler am Steuer der besten Fahrzeuge aus 50 Jahren Motorsport die Weltrangliste empor. Vom kompakten Fiat 131 Abarth über Opel Manta 400, Ford RS 200 oder dem legendären Audi Quattro S1 Pikes Peak bis hin zu gegenwärtigen Rennern á la Ford Focus RS WRC, Subaru Impreza WRX STi oder Ken Blocks Monster Energy-Ford Fiesta sind praktisch alle Rallye-Boliden am Start.

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Die Etappen führen nach Europa, in die USA und sogar auf dem afrikanischen Kontinent. Ob dichter Wald, kenianischer Dschungel oder triste Sandpiste – die Mischung macht’s. Als Add-on zu den gewohnten Rallye-Pisten dieser Welt gibt es in DiRT 3 zudem noch den Gymkhana-Modus, der durch Rennfahrer Ken Block zum millionenfach geklickten YouTube-Phänomen wurde. Hier gilt es Parcours in Freestyle-Manier zu bewältigen und Style-Punkte anzuhäufen. Das Beste daran: Alternativ zum Online-Multiplayer-Spiel kann man im Splitscreen-Modus auch im Wohnzimmer gegen den Kumpel antreten. Es geht halt nichts über live rübergebrachte "Ich habe verloren"-Flüche vom Couchnachbarn. Außerdem lassen sich die selbst "erfahrenen" Rennimpressionen aus den verschiedenen Modi per Klick bei YouTube hochladen und online den Freunden präsentieren.

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Wie in den Rennspielen der Gegenwart üblich, setzen die Entwickler auch bei DiRT 3 auf wechselnde Sichtverhältnisse, unterschiedliche Witterungseinflüsse und ein damit verbundenes, nie ausrechenbares Fahrverhalten der Fahrzeuge. Ihr Comeback feiern Rennen auf Schnee. Anfänger stehen eine Vielzahl von Fahrassistenten zur Verfügung. Grafisch setzt der aktuellste Teil des DiRT-Reihe noch eine Schippe Detailverliebtheit drauf. Zwar ist die optische Evolution nicht so extrem wie zwischen dem ersten und zweiten Teil, aber Detailverbesserungen wie die spiegelnden und mit der Zeit schmutzig werdenden Lacke sind deutlich zu erkennen. Insgesamt betrachtet ist DiRT3 ein Muss für alle Rennspiel-Fans, die abseits der üblichen Asphaltpisten das echte Abenteuer suchen.
 
DiRT3 ist seit dem 24. Mai 2011 für die Systeme PlayStation 3, XBox 360 und PC erhältlich.





Autor: Björn Marek

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