Concept Cars ohne Zukunft

Audi Avantissimo Audi Shooting Brake

Concept Cars ohne Zukunft

— 11.04.2011

Die vergessenen Studien

Studien geben einen Ausblick auf die Zukunft des Automobilbaus. Aber nicht alles, was sich die Designer ausdenken, landet dann auch beim Händler. autobild.de hat die vergessenen Studien der letzten zehn Jahre aufgespürt.

Concept Cars und automobile Designstudien sind die Aushängeschilder der Automarken. Mit Stolz präsentiert man sie auf Messen und Autosalons rund um den Erdball. Dabei geben die oftmals futuristisch gestalteten Vehikel meist einen Ausblick auf die Zukunft des Markendesigns und kommende Antriebskonzepte. Doch längst nicht jedes Konzept findet dann auch den Weg in die Serienproduktion. Manche Ideen entpuppen sich schlicht als Schuss in den Ofen und bleiben auf ewig Unikat, andere waren ihrer Zeit einfach zu viele Jahre voraus. autobild.de hat diese vergessenen Studien aufgespürt.

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Egal ob ultraspaciges Auto der Zukunft oder seriennahe Studie: Irgendwann geht jedes noch so zukunftsweisende Konzeptfahrzeug in Rente. Zum Alteisen gehören sie deshalb aber noch lange nicht, meint Volkswagen-Pressesprecher Markus Arand: "Nach den Messen machen die meisten Studien erst mal eine Weltreise." Dabei werden die meist fahrbereiten Konzeptfahrzeuge von Journalisten getestet oder in Sonderausstellungen und Autohäusern gezeigt. "Viele der Studien dienen uns auch noch zu Test- und Forschungszwecken", sagt Jochen Grüten von VW. Zwei bis drei Jahre könne diese Reise schon dauern. Und dann? Studien-Altersheim? Konzept-Schrottpresse?

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Wenn, dann Altersheim. Die meisten Autohersteller haben eigene Museen und Ausstellungen, in denen sie die Fahrzeuge immer wieder der Öffentlichkeit präsentieren. "Wegschmeißen oder verschrotten würden wir eine Studie nie!", betont Josef Schlossmacher vom Audi-Presseteam. Die Fahrzeuge, die gerade nicht gebraucht oder gezeigt werden, sind dabei immer gut eingelagert. "Das ist nicht wie ein Hochregallager", sagt Schlossmacher, "sondern eher wie ein Archiv: Alles ist hermetisch abgeriegelt. Aus gutem Grund: Die Entwicklung und Herstellung der Studien verschlingt oft mehrere Millionen Euro. Dabei werden die Showcars zum Teil gemeinsam mit Karosseriebaufirmen und anderen Spezialbetrieben entwickelt und hergestellt. Diese befinden sich jedoch oft im nahen Umfeld der Hersteller, um die Geheimhaltung der Projekte stets gewährleisten zu können. Die Entwicklung und der Bau geht dabei erstaunlich flott: Oft sind die Teams nur wenige Monate vom finalen "Go" bis zur Fertigstellung mit einem Prototypen beschäftigt.

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