Continental Novanto Telematikbox

Continental Novanto/RiskBox 1000

— 22.07.2010

Diese Box macht Dieben das Leben schwer

Das Auto ist geklaut und die Diebe sind über alle Berge? Ein neues Gerät hilft bei der Suche. Mit der Telematikbox "Novanto" von Continental können Fahrzeuge weltweit geortet und sogar per Knopfdruck stillgelegt werden.

Es ist der Alptraum eines jeden Autobesitzers: Der Wagen ist geklaut – was nun? Zwar werden Kaskoversicherte entschädigt, doch die Diebe sind meist samt Fahrzeug über alle Berge. Zulieferer Continental schafft Abhilfe: Die neue Telematikbox "Novanto" soll Langfingern das Leben schwer machen. Das unscheinbare Gerät ist etwa so groß wie ein Taschenbuch und verbirgt sich in einem schwarzen Kunststoffgehäuse. Der Clou: Die ausgerüsteten Fahrzeuge können weltweit geortet und bei Bedarf sogar per Knopfdruck von einer Zentrale aus stillgelegt werden. Die Box lässt sich universell nutzen: Polizisten können gestohlene Fahrzeuge wiederbeschaffen, Flottenmanager ihren Fuhrpark online auf dem Bildschirm verfolgen und Versicherungen anhand des Fahrverhaltens (Häufigkeit und zurückgelegte Strecken) individuelle Tarife berechnen. Wer die Route seines Wagens mit der Box elektronisch protokolliert, spart sich das Fahrtenbuch für das Finanzamt. Nachteil: Der Nutzer wird automatisch zum "gläsernen Fahrer", dessen Aufenthaltsort jederzeit ermittelt werden kann.

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Die Telematikbox wird entweder direkt vom Automobilhersteller in ein neues Modell integriert oder nachträglich im Fahrzeug verbaut. Sie verfügt über einen GPS-Empfänger, der permanent die aktuelle Position des Fahrzeugs bestimmt und mit einem GSM-Modul verknüpft ist. Über eine verschlüsselte Mobilfunkverbindung kann dieser Sender jederzeit den Standort des Wagens an die Leitstelle übermitteln. Ausgelöst wird diese Meldung zum Beispiel durch die Alarmanlage, den Druck eines Notfall-Knopfs im Fahrzeug oder einen Bewegungssender, der sich beim Losfahren aktiviert. Bestellt werden kann die Box über den Vertriebspartner ABS-T&T Deutschland GmbH, der das Gerät unter der Bezeichnung "RiskBox 1000" anbietet. Der Preis beträgt 545 Euro plus Einbaukosten, die je nach Aufwand zwischen 80 und 120 Euro betragen. Den Einbau übernehmen verschiedene Partnerbetriebe, z.B. die Werkstattkette Vergölst.

Autor: Jan Kretzmann

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