Corvette Stingray convertible
Kantig, knackig, maskulin: Das neue C7 Cabrio macht Eindruck.
Bild: Werk
Der Schleier ist gelüftet, das Dach ist ab! Nachdem gerade erst auf der Detroit Auto Show die neue Corvette Stingray vorgestellt wurde, zeigt sich nun auf dem Genfer Autosalon die offene Variante des legendären Sportwagens. Große Überraschungen gibt's zwar nicht, doch das Cabrio kommt durch den geänderten Dachaufbau deutlich maskuliner und kantiger daher als das Coupé, wirkt noch geduckter und langgestreckter. Ein weiterer konzeptioneller Unterschied zum geschlossenen C7 sind die geänderten Anlenkpunkte zur Gurtbefestigung.Ansonsten gibt es keinen großen Unterschiede zwischen den beiden Brüdern. Die Motorhaube ist aus Kohlefaser, Kotflügel, Türen und hintere Seitenteile aus Kompositwerkstoff, die Unterbodenverkleidung aus Karbon-Nano-Kompositmaterial, außerdem gibt's einen neuen Aluminiumrahmen. Innen gibt's Kohlefaser- und Aluminiumapplikationen, handgearbeitete Ledermaterialien und zwei konfigurierbare Acht-Zoll-Infotainmentmonitore.
Corvette Stingray convertible
Schick: Innen gibt's Kohlefaser- und Aluminiumapplikationen und zwei konfigurierbare Acht-Zoll-Infotainmentmonitore.
Bild: Werk
Unter der Haube der offenen Corvette steckt das gleiche, neue 6,2-Liter-V8-Triebwerk wie im Coupé. Dessen 465 PS und bis zu 610 Newtonmeter Drehmoment katapultieren den Frischluft-Sportler in rund vier Sekunden auf Tempo 100 – keine Chance für Fönfrisuren, da nützen auch die recht futuristisch anmutenden Windschotts nicht viel. Das ebenfalls in Detroit vorgestellte, neue Siebengang-Schaltgetriebe mit Gangwechselerkennung ("Active Rev Matching") soll durch Anpassung der Motordrehzahl an die Gangwahl "fließende Schaltvorgänge" garantieren; wer möchte, kann auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit manuellen Schaltwippen ordern.