Corvette Stingray in Detroit: Sitzprobe
— 14.01.2013"Drück mich, tritt mich, gib's mir"
Gänsehaut-Optik, erbarmungslose V8-Power, legendärer Ruf: Redakteur Boris Pieritz hat in Detroit die neue Corvette Stingray unter die Lupe genommen.
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Dieser Rochen sticht: Rein optisch ist die neue 456 PS starke Corvette eine absolute Augenweide.
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Wie erwartet sitzt man tief, sehr tief, und passgenau eingebettet. Die Sitze pressen das Hüftgold, das sich über die Feiertage angesammelt hat, besser in Form als jedes Korsett – den großen Seitenwangen sei Dank. Über den Insassen ist wieder ein abnehmbares Hardtop verbaut. Ich will fahren, heiliges Kanonenrohr! Der Vette-Pilot befindet sich in einer elektrisierenden Lauerstellung mit perfektem Blick auf die Bedieninstrumente inklusive Launch-Control-Schalter. Der schillernde Tacho (bis 210 Meilen), drei Stoppuhren für Rundenzeiten (letzte, aktuelle, beste Runde) und der digitale Drehzahlmesser machen meine Fahrentzugserscheinungen nur noch größer. Der Innenraum bietet außerdem eine hochwertige Mischung aus Karbon, Aluminium und Nappaleder. Ach, könnte ich nur. Dann würde ich mein Smartphone an die USB-Buchse anschließen und untermalt von Hard Rock-Musik mit der neuen Vette einmal diesen riesigen Kontinent durchfahren. Die Schaltkulisse des neuen, manuellen Siebengang-Getriebes erfreut mit kurzen, knackigen Wegen und einem kompakten Knauf. Für Schaltfaule hat Chevrolet auch eine Sechsgang-Automatik im Angebot. Die wuchtige Pedalerie im Fußraum scheint zu rufen: "Drück mich, tritt mich, gib's mir." Eine optimale Sicht nach hinten wird dem Fahrer nicht wirklich gewährt – aber wer will und muss in einer Corvette schon nach hinten schauen. Da kommt meist eh nichts. Im dritten Quartal 2013 legt der rasende Rochen los. Dann besorge ich mir definitiv einen Schlüssel.
Technische Daten Chevrolet Corvette Stingray • Motor: V8 • Hubraum: 6162 cm³ • Leistung: 456 PS • Drehmoment: 610 Newtonmeter • Kraftübertragung: Siebengang-Schaltgetriebe oder Sechsgang-Automatik • Heckantrieb • L/B/H 4485/1877/1235 mm • 0–100 km/h: unter 4 Sekunden • Preis noch nicht festgelegt.
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Kommentare zum Artikel (4)
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naja generell ganz nett, natürlich machen sie ein bischen auf dicke hose - und WER wenn nicht die corvette darf das - aber vor allem die front sieht wirklich sehr lahm aus, da hatte ich dann doch spektakuläreres erwartet....
Die Front schaut aus wie der der Ferrari FF
Ein Wahnsinnsgerät! Ein Ami hat selten einen so gut aussehenden Anzug getragen.
Irgendwie sieht mir die Front viel zu sehr nach der neuen Viper aus, da erkennt man doch gar keine Corvette mehr!
Das passt mal gar nicht, zwei Legenden so ähnlich zu gestalten geht sicher nicht gut...